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Aktualisiert: vor 43 Minuten 18 Sekunden

Wichtiger denn je

Mi, 22/03/2017 - 20:10
Zur Mitgliederversammlung des Krankenpflegevereins (KPV) Dieterskirchen begrüßte der Vorsitzende, Pfarrer Markus Urban, eine Reihe von Mitgliedern im Pfarrheim und dankte seinen Vorstandskollegen für die Unterstützung. Sein besonderer Gruß galt dem Stadtpfarrer von Waldmünchen, Wolfgang Häupl, seinem "Ziehvater" und Referenten der Versammlung. Häupl war selbst ein "Spätberufener", der nach einer Berufsausbildung als Schreiner zum Priesterberuf fand. Er ermutigte auch Markus Urban zum Besuch der Bildungsstätte Fockenfeld.Im Bereich Dieterskirchen wurden im letzten Jahr acht Patienten von der Caritas-Sozialstation Neunburg versorgt und dabei 2615 Hausbesuche gemacht. Wie Pfarrer Urban berichtete, seien die Caritas-Sozialstationen jetzt alle selbstständig, für Neunburg steht Albert Krieger als Geschäftsführer bereit. Man sei "aus den stürmischen Gewässern" der Umorganisation in ruhigere gekommen. Dringend werde weiteres Pflegepersonal gesucht; Interessierte können sich beim KPV-Vorsitzenden oder in der Sozialstation melden. Die Kassenverwalterin und Beschäftigte bei der Sozialstation Neunburg, Angelika Brunner, informierte dass die Station derzeit deshalb nur Mitglieder der Krankenpflegevereine annehmen könne. 85 Prozent der Einnahmen des Vereins gehen an die Caritas-Sozialstation; ein Guthaben sei jedoch vorhanden.Zweiter Vorsitzender Michael Vetter betonte ebenso wie seine Vorredner, die Notwendigkeit, neue Mitglieder für den Krankenpflegeverein zu werben. Vor allem Jüngere könnten die Bedeutung und die Vorteile des Vereins oft noch gar nicht richtig abschätzen. Der KPV zählt derzeit 80 Mitgliedschaften mit 114 Personen.Danach nahm Pfarrer Wolfgang Häupl die Besucher mit beeindruckenden Bildern auf seine Reisen mit. Dies waren Wallfahrtsorte wie Fatima, Jerusalem und Bethlehem und interessante Ziele in Deutschland, wie Gottesdienst in einer Kapelle auf dem Zugspitzplatt oder Klöster in Oberbayern. Auch die Bilder und...

Beim Dammern in Geiselhof Wasser am Fenster

Mi, 22/03/2017 - 20:10
Bühl. Alle 33 gebürtigen Bühler Kinder kamen der Einladung von Lydia Haller und Lieselotte Bösl zum Birler Schulkinder-Treffen nach, um den vier Kilometer langen Schulweg von Bühl nach Lintach noch einmal, so wie früher, zu gehen. Mit musikalischer Begleitung von Hans Rieger, der ja einige Jahre als Hütbub in Bühl verbracht hat und zu Fuß nach Lintach in die Schule gehen musste, reihten sich 26 Teilnehmer in die Gruppe ein. Mit dabei war Barbara Strobl als Älteste mit 79 Jahren und Xaver Ram als Jüngster mit 60 Jahren. Zwischenstation war, ebenfalls so wie früher, Geiselhof. Beim Dammern (Götz) am Fenster gab es immer Wasser zum Trinken. So auch diesmal, aber ergänzt mit Eierlikör und Butterbrezen. Wer nicht mitgehen konnte, erwartete die Gruppe in Lintach im Gasthaus Rehaber, wo abends Erinnerungen ausgetauscht wurden. Auch ein Buch mit alten Fotos von jeder Familie war sehr interessant sowie ein selbstverfasstes Gedicht von Lieselotte Bösl über den Schulweg. Bild: exb

Ohne Vorsitzenden geht Verein ein

Mi, 22/03/2017 - 20:10
Der Obst- und Gartenbauverein Gebenbach steckt in großen Problemen. Da sich bei der Jahreshauptversammlung niemand fand, der den Vorsitz übernehmen wollte, droht ihm sogar die Auflösung.Neben den Jahresberichten stand die Neuwahl im Mittelpunkt der Tagung im Gasthaus Obermeier. Nach 33 Jahren im Amt kandidierte Hans Stauber nicht mehr für den Vorsitz, und kein Mitglied wollte seine Nachfolge antreten. So erklärte Hans Stauber sich bereit, den Vorsitzendenposten bis zur Jahreshauptversammlung im nächsten Jahr kommissarisch auszuüben. Sollte sich dann kein Kandidat zur Verfügung stellen, wird er den Antrag auf Auflösung des Vereins zur Diskussion stellen.Die weiteren Vorstandsämter konnten besetzt werden: Alte und neue 2. Vorsitzende ist Anna Flierl, Kassenverwalterin bleibt Katharina Bäumler, neuer Schriftführer ist Josef Flierl, zu Beisitzern wurden Christine Obermeier, Marianne Wendl, Maria Lindner und Sabine Kredler gewählt, Kassenprüfer sind Christine Kredler und Norbert Hager.In seinem Bericht erwähnte Vorsitzender Hans Stauber, dass der Rasenlüfter zehnmal ausgeliehen wurde. Das Gerät entwickelt sich aber zum Sorgenkind, da sowohl die Inspektion als auch eine Reparatur notwendig wurden. Ein Ausflug führte zur Gartenbäuerin in Falkenberg. Beim Kreisentscheid für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ging der Ortsteil Atzmannsricht als Kreissieger hervor. Heuer steht für den Ort der Bezirksentscheid an.Stauber dankte allen Helfern, besonders aber der 2. Vorsitzenden Anna Flierl. In vielen ehrenamtlichen Stunden habe sie sowohl den Kirchplatz mit gepflegt als auch mit den Schulkindern für das Ferienprogramm Bastelnachmittage organisiert. Da sie sich seit vielen Jahren aktiv und ehrenamtlich für den Obst-und Gartenbauverein einsetzt, trat Stauber dafür ein, Anna Flierl zum Ehrenmitglied zu ernennen. Die Versammlung folgte einstimmig diesem Vorschlag. Die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von sieben auf acht Euro fand eine...

Jugend auf dem Vormarsch

Mi, 22/03/2017 - 20:10
"Mit dieser Wahl setzen wir den Weg unserer Verjüngung fort", bilanzierte der einstimmig wiedergewählte Ortsvorsitzende Josef Amann bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Vilseck im Gasthof Angerer. Neben dem bisherigen Schriftführer Jonas Dittrich und Beisitzer Patrick Merkl wurde auch Tobias Meidinger in den Vorstand gewählt. Dittrich, der auch Ortsvorsitzender der Jungen Union ist, zeigte sich stolz, dass sich mehr und mehr Mitglieder der JU auch in der CSU engagieren.Des Weiteren wurden als stellvertretende Vorsitzende Johann Maul und Sabine Kederer auf ihren Posten bestätigt. Als Kassier fungiert weiterhin Ludwig Pröls, die Kasse prüfen Heinrich Deinzer und Rudi Stopfer. Beisitzer sind neben Patrick Merkl und Tobias Meidinger auch Waldtraud Schlicht, Heinrich Engelhard, Josef Finster und Peter Winter.Barbara Gerl als Vertreterin des Kreisvorstands bat den Ortsverband, die Frauen nicht zu vergessen. Außerdem stellte sie die neue Möglichkeit der Fördermitgliedschaft für Männer bei der Frauen-Union vor. Stadtrat Ludwig Pröls gab einen Ausblick auf die anstehenden großen Aufgaben der Stadt. Dazu zählte er den Neubau des Bauhofs, das Aufstellen eines Bebauungsplans für das Gebiet Weidenstock mit Grundstücksankäufen, den Ankauf von Grundstücken für das Gewerbegebiet und die Erneuerung der teilweise sehr alten Wasserleitungen.Die Zusammenarbeit im Planungsausschuss für den Bauhof beurteilte Pröls als "nicht so konstruktiv und einvernehmlich wie immer wieder dargestellt".

St. Florian soll draußen bleiben

Mi, 22/03/2017 - 20:10
Neustadt/WN. "Ich kann mich nicht für eine Trasse X oder Y in einer Gemeinde einsetzen", unterstrich Landrat Andreas Meier in der Bürgermeister-Dienstversammlung. Offenbar wollen ihn immer wieder Bürgermeister auf ihre Seite ziehen, um sich für eine Stromleitungsvariante einzusetzen, die an ihrer Gemeinde möglichst vorbei führt.Das schmeckt dem Landkreischef gar nicht. "Ich halte das St.-Florians-Prinzip für relativ unsolidarisch", sagte er auch mit Blick auf den Nachbarlandkreis Tirschenreuth, wo Bundestagsabgeordneter Reiner Meier und Tirschenreuths Bürgermeister Franz Stahl Unterschriften gegen die Tennet-Vorschläge sammeln. Denn neue Pläne im Norden würden auch den Eingangspunkt der Leitung in den Landkreis Neustadt betreffen.Andreas Meier machte klar, dass der Landkreis Neustadt bei seinen Forderungen in Sachen Stromtrassen bleibe: Bündelung entlang der A 93 oder in Schutzstreifen, angemessene und regelmäßige Entschädigung der Grundeigentümer sowie ein sauberes und transparentes Verfahren. Auch die Variante entlang der A 9 sei noch nicht ausverhandelt.Meier gibt zu, dass es während der Bauphase durchaus zu Belastungen kommen könnte. "Aber es ist ein Erdkabel, nicht mehr und nicht weniger. Man sollte sich gut überlegen, die Leute deswegen auf die Bäume zu treiben."Er selbst habe sich bei Landshut eine Baustelle für eine HGÜ-Leitung angesehen. Der Eingriff für die Kreisstraße von Hagendorf nach Miesbrunn erscheine ihm jedoch keinesfalls geringer. Deshalb werde er nicht die Fahne der Trassengegner hissen. "Wenn alles geprüft und sauber ausgehandelt ist, werde ich das mittragen. Man kann es auch als Beitrag des Landkreises Neustadt zur Energiewende betrachten."

Ab Juli 1,9 Prozent mehr im Westen und 3,6 Prozent im Osten

Mi, 22/03/2017 - 16:38
Berlin. Die Rentner in Deutschland können auch in diesem Jahr mit einem spürbaren Anstieg ihrer Altersbezüge rechnen. Die Renten sollen Mitte des Jahres um 1,9 Prozent im Westen und 3,6 Prozent im Osten steigen. Das teilte das Bundessozialministerium am Mittwoch in Berlin mit. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts West. Bisher lag es bei 94,1 Prozent.Ende vergangenen Jahres hatte die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) den Anstieg auf um die 2,0 Prozent prognostiziert. Nach ihren Angaben dürften die Renten auch in den folgenden Jahren etwa in dieser Größenordnung zulegen. Die Anhebung orientiert sich an der Lohnentwicklung. 2016 wurden die Renten um 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten angehoben, so stark wie seit 23 Jahren nicht mehr.

Jeden fünften Tag einen Termin

Mi, 22/03/2017 - 16:36
Einstimmige Wahlergebnisse bestätigen die gute Führung des Kolpingvorstands, der auf vielen Positionen unverändert bleibt. Sebastian Hoffer und Maria Heser geben ihr Amt als Jungkolpingleiter ab.(kaz) Zu ihren Nachfolgern bestimmten in der Jahreshauptversammlung im Gesellenhaus die rund 50 Mitglieder Mirjam Müller und Michael Heser. Hoffer, der in Regensburg studiert, versprach, der Stadt und der Kolpingfamilie verbunden zu bleiben. Vorsitzender Roland Sächerl dankte ihm und Heser für ihren Einsatz, ebenso den bisherigen Beisitzern Maximilian Heser und Sebastian Burger, die aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten waren.Im Amt bleiben dagegen Vorsitzender Sächerl, seine Stellvertreterin Barbara Weismeier, Kassier Stefan Baier, Schriftführer Markus Lehner sowie die Kassenprüfer Thomas Bartmann und Harald Plank. Zu den Beisitzern gehören künftig Maria Heser, Oliver Rauch, Peter Kreuzer, Josef Fischer, Stefan Prechtl, Roland Müller, Georg Panzer und Karlheinz Weismeier. Die Wahlen leitete Bürgermeister Werner Nickl, unterstützt von Stadtpfarrer Konrad Amschl und Vikar Dr. Joseph Meenpuzhackal.Gut 70 kirchliche, soziale und gesellige Veranstaltungen zählte Sächerl im Jubiläumsjahr 2016. Höhepunkte waren das Open-Air-Wochenende auf dem Stadtplatz sowie der Familien- und Sicherheitstag rund um die Mehrzweckhalle zusammen mit der Feuerwehr Kemnath. Auch der Festzug mit Hunderten Teilnehmern werde lange in Erinnerung bleiben.Der Redner blickte zudem auf die gut besuchten Kolpingtreffs mit Reiseberichten und Vorträgen zu verschiedenen Themen zurück. Wegen des großen Erfolgs des ersten Familienbrunchs ist dieser auch am 30. April wieder im Programm. Anmeldungen werden bereits entgegengenommen. Ebenso gibt es am Gründonnerstag eine Nachtwache der Jugend mit Meditation, Filmen und Aktionen. Für 22. April ist eine Fahrt in den Leipziger Zoo geplant. Am 15. und 16. September steht ein Konzertwochenende im Gesellenhaus an. Das...

Erkrankungen der Bandscheiben

Mi, 22/03/2017 - 16:24
Sie sind nur wenige Zentimeter dick und tragen doch eine große Last: unsere Bandscheiben. Ihre Aufgabe ist es, Druck gleichmäßig auf die Wirbelsäule zu verteilen und zu verhindern, dass die Knochen aneinander scheuern. Hakt das System, kommt es zum Bandscheibenvorfall oder zur Arthrose der kleinen Wirbelgelenke. „Zunehmendes Alter, Fehlhaltungen, schwere körperliche Arbeit oder Übergewicht machen die Bandscheiben weniger elastisch“, sagt PD Dr. Konstantinos Kafchitsas, Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums Oberpfalz (WZO) an der Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe. „Weil sie über die Jahre immer weniger Flüssigkeit speichern, trocknen die Bandscheiben ein und der Faserring um sie herum wird spröde und rissig.“ Bei entsprechender Belastung drückt der weiche Kern dann so dagegen, dass dieser über seine normale Position herausspringt. Tritt dabei der weiche Kern über den Faserring, entsteht ein Bandscheibenvorfall. Auf Warnsignale achten Die Symptome sind unterschiedlich: sie reichen von Rückenbeschwerden über Schmerzen in Armen oder Beinen bis zu Taubheitsgefühlen in den Gliedmaßen. Ein starkes Ziehen im Rücken kann ebenso auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten wie ein heftiger, stechender Schmerz. Diese Warnsignale darf man nicht ignorieren. „Kommen noch Lähmungserscheinungen dazu, sollte der Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen“, rät Dr. Kafchitsas. Der könne durch eine gründliche Untersuchung die passende Therapie erarbeiten. Und die muss nicht immer gleich eine Operation sein wie viele vermuten. Denn „gerade bei neu aufgetretenen oder leichten Beschwerden erzielt man mit einer konservativen Behandlung durch schmerz- und entzündungshemmende Medikamente oft in Kombination mit Physiotherapie gute Erfolge.“ Erst wenn eine intensive konservative Therapie keinen Erfolg erzielt hat oder der Bandscheibenvorfall die Nervenfasern abdrückt, ist eine Operation unumgänglich. Den Spezialisten am WZO stehen dabei verschiedene...

Urlaub beginnt im Kopf

Mi, 22/03/2017 - 16:16
Da sitzt man voller Vorfreude im Reisebüro, schaut verträumt auf die schönen Bilder vom fernen Afrika oder Asien, bucht das Abenteuer – und am großen Abreisetag passiert das: Plötzlich schleicht sich Unbehagen ein, der lange Flug, die Natur samt wilder Tiere, dazu niedrige Hygienestandards und exotische Nahrungsmittel … unbeschwerte Urlaubsgefühle, wo seid ihr hin? „Eine gute Urlaubsplanung in ferne Länder erfordert neben Schutzimpfungen mitunter auch eine mentale Vorbereitung“, weiß der Reisemediziner Dr. Klaus Ebenburger. Ein Gespräch rund um individuelle Strategien gegen Flugangst und darüber, wie eine Reise zum unvergesslichen Erlebnis im positiven Sinne wird. Würde man bei Flugpassagieren den Blutdruck messen, kämen wohl bedenkliche Spitzenwerte zutage. „Die Angst vor dem Fliegen ist weit verbreitet, viele Fluggesellschaften bieten verhaltenstherapeutische Seminare an, damit sich Betroffene in ein Flugzeug trauen.“ Reisemediziner Dr. Klaus Ebenburger rät Menschen mit Flugangst, sich ihren Ängsten zu stellen und aktiv dagegen anzugehen. Zwar gebe es Medikamente deren entspannende Wirkung über mehrere Stunden, etwa während eines Fluges andauert, doch der Amberger Arzt hält von solchen Maßnahmen auf dem letzten Drücker wenig. „Akupunktur ist eine bewährte Methode, um Stress in Körper und Geist zu reduzieren oder gar aufzulösen. Zwei, drei Behandlungen im Vorfeld der Reise wirken sich beruhigend auf den gesamten Organismus aus, der Blutdruck sinkt, auch Schlafstörungen lassen sich mit dieser Behandlung gut in den Griff bekommen.“ Ebenfalls ratsam: Therapeutische Hypnose. „Der Patient begibt sich hierbei mit Hilfe des Therapeuten auf eine Gedankenreise, die für Körper, Geist und Seele gleichermaßen außerordentlich entspannend ist und ein besseres Umgehen mit vermeintlich kritischen Situationen wie Fliegen oder Eintauchen in fremde Länder und Kulturen ermöglicht.“ Mit dem Autogenen Training ist dieses Ziel auch ohne fremde Hilfe erreichbar. Das...

Bündnis gegen Bündnis

Mi, 22/03/2017 - 16:16
Einen spektakulären Beginn nahm die jüngste Stadtratssitzung. Obwohl auf der Tagesordnung nur einige Bauanträge standen, waren 15 Minuten vor der Sitzung alle Zuschauersitze belegt. Und das war noch nicht alles.(ow) Insgesamt fanden sich circa 80 Personen ein, die im hinteren Teil des Sitzungssaales, im Vorraum und teilweise sogar auf der Treppe standen. Bei seiner Begrüßung lüftete Bürgermeister Wolfgang Haberberger das Geheimnis und informierte, dass sich in Neustadt eine weitere Bürgerinitiative mit dem Namen "Gemeinschaft Bürger Pro Neustadt" gegründet hat. In einem Schreiben an die Stadt teilten die Initiatoren der Gruppe Tim Preißinger und Michael Walter dem Stadtrat mit, warum sie sich zusammengeschlossen haben.Die "Gemeinschaft Bürger Pro Neustadt" störe sich laut Preißinger an der in den vergangenen Wochen negativen Darstellung der Kulmstadt. Hier werde der Eindruck vermittelt, dass der "Status quo" beibehalten werden soll. Mit ihrer Aktion wollen die "Pro-Neustadt-Bürger" vermitteln, dass ein Großteil der Bevölkerung für "notwendige" Veränderungen steht. Bei ihren Aktionen solle jegliche Art von Provokation ausgeschlossen werden. Deshalb würden weder Plakate publiziert, noch Personen in irgendeiner Form beleidigt oder ausgepfiffen - den friedlichen Protestlern gehe es rein um die Zukunft Neustadts.Bei der Marktplatzsanierung sollten die Interessen der Anlieger soweit als möglich berücksichtigt werden. Eine kontinuierlich an den Tag gelegte rigorose Blockadehaltung der Interessengemeinschaft "Ackerbürgerstadt" sei jedoch nicht akzeptabel. Die geplante Umgestaltung sei aus Sicht vieler Bürger unumgänglich und längst überfällig. Aus diesem Grund möchten die "Pro-Neustadt-Bürger" die Interessen dieser positiv Gestimmten aufgreifen und gegenüber dem Gremium des Stadtrates vertreten. Es solle dokumentiert werden, dass die Umgestaltung des Marktplatzes nicht nur Angelegenheit der direkten Anwohner, sondern der gesamten Gemeinde...

Mit 80 noch als Schiri zugange

Mi, 22/03/2017 - 16:08
Die Mitglieder des SV Neuenhammer 1966 wissen die Leistungen von Peter Völkl und seinem Team zu schätzen. Bis auf Ludwig Baier, der sich als Schriftführer nicht mehr zur Verfügung stellt, bestätigen sie in der Jahreshauptversammlung den Vorstand.Neuenhammer. (pi) Völkl bezeichnete bei dem Treffen im Vereinslokal "Zum Waldler-Franz" im Rückblick die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen als den Höhepunkt 2016. "Das Gemeindekegeln war wieder auf sehr große Resonanz gestoßen", freute sich der Vorsitzende. Außerdem hatte sich der SV auch an Festen und Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde beteiligt. Lob vom Bürgermeister Laut Beate Schmid "geht am kommenden Wochenende die Saison 2016/2017 zu Ende". Die Sportleiterin der Kegelsparte informierte über den ausgezeichneten zweiten Tabellenplatz der Jugendmannschaft der Spielgemeinschaft Waidhaus/Pleystein/Neuenhammer und sprach von einer positiven Entwicklung im Nachwuchsbereich. Die Frauen stehen nach der Meisterschaft in der vergangenen Spielzeit derzeit auf Rang drei in der Kreisklasse Nord. Dazu kommen die Männer, die den Abstieg in die Kreisklasse C verdauen mussten und momentan den sechsten Platz belegen. Finanziell steht der Sportverein sehr gut da. Das belegte Kassier Peter Schmid. "Ihr tragt den Namen der Gemeinde mit über deren Grenzen hinaus", sagte Johann Maurer zur SV-Sportlerfamilie.Außerdem würdigte der Bürgermeister die Leistungen für den Breitensport und freute sich schon, "wenn wir für eine Meisterschaft wieder einen Eintrag in das Goldene Buch vornehmen können". Für 10 Jahre Vereinstreue zeichnete der Vorsitzende Markus Kindl aus. 20 Jahre sind es bei Sabine Striegl und Christian Striegl. Bereits seit 30 Jahren gehört Peter Hartwig dazu. "Ehre, wem Ehre gebührt", unter diesem Motto standen die Verdienste von Herbert Deisser. Das "Schiedsrichter-Urgestein", das im Februar 80. Geburtstag feierte, steht nach wie vor seinen Mann als Referee...

Trauer zulassen und darüber reden

Mi, 22/03/2017 - 16:06
Jeder geht mit dem Tod eines geliebten Menschen anders um. Viele wollen darüber reden. Hier setzt das Trauercafé an, ein neues Angebot der Stadt Waldershof."Nichts greift radikaler und schmerzhafter in unser Leben ein als der Tod eines Menschen, der uns nahe steht", sagt Elisabeth Nürnberger. Sie und Bernhard Sparrer leiten das Trauercafé, das ab April im Alten Rathaus stattfindet. "Trauer ist eine natürliche Reaktion auf tiefgreifende Veränderungen unserer Erlebniswelt."In der Trauer sei für viele Menschen die Hemmschwelle groß, über Gefühle zu sprechen. Bernhard Sparrer: "Es ist wichtig, dass das Eis gebrochen wird." Das Trauercafé biete Hilfe an. "Hier muss sich keiner festlegen. Jeder kann unverbindlich vorbeikommen", informiert der Diplom-Sozialpädagoge und Trauerbegleiter. "Es ist stets eine offene Veranstaltung, bei der wir selbst nicht wissen, wer kommt." Sparrer verweist auf viele positive Erfahrungen in Erlangen und Bayreuth."Menschen, die in Verlustsituationen leben, sind in einer Ausnahmesituation und damit emotional und psychisch sehr sensibel", weiß Bernhard Sparrer. "Wir wollen Hilfe und Begleitung leisten in der Trauer." Über die gemeinsame Leitung mit Elisabeth Nürnberger sagt er im Pressegespräch am Mittwoch: "Die Arbeit zu zweit wirkt sich positiv auf die Dynamik in der Gruppe aus." Man werde als ergänzende Einheit wahrgenommen. Ziel sei, dass sich von Trauer betroffene Menschen im Leben wieder neu aufstellen. Stadt trägt Kosten Bürgermeisterin Friederike Sonnemann freut sich über das neue Angebot in Waldershof. "Wir von der Kommune wollen unterstützen." Dem pflichtet Florian Dick bei, der die Nachbarschaftshilfe leitet und das Bürgercafé im Alten Rathaus koordiniert. Er spricht von einer wertvollen Bereicherung. Die Kosten des Trauercafés übernimmt die Stadt Waldershof. Wegen Fördermitteln (Programm "Soziale Stadt") steht die Stadt in Kontakt mit der Regierung der Oberpfalz, wo das...

Für jeden Gast ein Genuss

Mi, 22/03/2017 - 16:00
Die Ausstellung "BeuysBeuysBeuys" war 2016 der Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm des ACC. Knapp 7600 Besucher wollten die Werke des exzentrischen Künstlers sehen, fast 2000 nahmen an einer der 104 Führungen teil.Geschäftsführerin Petra Strobl stufte im Geschäftsbericht 2016 bei der Verwaltungsratssitzung des Amberger Congress Marketing (AZ berichtete) die Ausstellung als "touristischen Höhepunkt weit über die Grenzen Ostbayerns hinaus" ein. Man habe deutschlandweit dafür geworben, so dass die Beuys-Schau als "Imagegewinn für das Haus und die gesamte Stadt Amberg" zu werten sei.Diese Ausstellung hatte auch ihren Anteil daran, dass mit 223 Buchungstagen für den großen Saal ein neuer Höchststand erreicht wurde. Der lag zuvor bei 220 im Jahr 2015. Die Anzahl von Tagungen und Kongressen im ACC stieg in diesem Zeitraum von 195 auf 206, so dass diese Kategorie wieder etwa zwei Drittel des Gesamtvolumens bildete. Besonders erwähnte Petra Strobl im Rückblick das erstmals als Auftaktveranstaltung zum Amberger Altstadtfest organisierte Campusfest. Es lief so gut, dass es auch für heuer wieder geplant ist.Lob gab es von den Mitgliedern des Verwaltungsrats für das Team des ACM (11,5 Stellen und ein Auszubildender). Gertraud Neiswirth (CSU) lobte dessen Zuverlässigkeit. OB Michael Cerny sah das ebenso als ein Erfolgsgeheimnis des ACC wie dessen umfassendes Angebot rund um Veranstaltungen: "Viele der Gäste genießen es, ein echtes Kongresszentrum zu haben."Petra Strobl hatte auch eine erfolgreiche Zertifizierung in Sachen Barrierefreiheit zu vermelden. Daraus habe man Anregungen zu einer Weiterentwicklung in diesem Bereich erhalten. "So ist uns erstmals bewusst geworden, dass beim Behindertenparkplatz die Stellplatzbreite zu gering ist." Man werde an der hauseigenen Barrierefreiheit weiterarbeiten.Die Beuys-Ausstellung war ein touristischer Höhepunkt weit über die Grenzen Ostbayerns hinaus.Petra...

Hilfe, Heuschnupfen!

Mi, 22/03/2017 - 15:49
Vögel zwitschern, es ist langsam wärmer, die Tage werden länger. Die ersten Blumen sprießen, Bäume treiben aus. Was bei vielen Frühlingsgefühle auslöst, verursacht bei Allergikern was anderes: Die Nase läuft, Juckreiz und gerötete Augen nerven. Heuschnupfen-Betroffene sind geplagt. Aber es gibt effektive Wege, die Beschwerden zu lindern. Hausmittel• Nicht in den Augen reiben: Keime verteilen sich dadurch. • Das Gesicht mehrmals täglich gründlich waschen. • Möbel öfter mit einem feuchten Tuch abwischen. • Teppiche durch Parkett- oder Laminatboden ersetzen. • Wäsche nicht im Freien trocknen. • Bettwäsche oft wechseln. • Nasse Handtücher aufhängen, die fangen umherfliegende Pollen auf. • Auf dem Land abends lüften, in der Stadt morgens. • Im Auto: Fenster schließen und Lüftung ausschalten, Pollen-Luftfilter einbauen • Abends die Haare waschen, um keine Pollen ins Bett zu schleppen. Und: Nicht mit Straßenkleidung ins Schlafzimmer gehen. • Pollenflug-Vorhersage beachten. • In der Heuschnupfen-Hochsaison in Gebiet mit mildem Reizklima und geringer Pollenbelastung reisen. • Dampfbad mit Kochsalzlösung befeuchtet die Nasenschleimhaut und lindert den Juckreiz. Ein bis zwei Teelöffel Salz in kochendem Wasser auflösen und inhalieren. Statt Kochsalzlösung wirkt auch ein Dampfbad mit ätherischen Ölen. • Nasendusche mit Kochsalz spült die Pollen von der Nasenschleimhaut. • Ein feuchter, kalter Waschlappen auf den Augen hilft gegen Juckreiz. • Aromatische Düfte in einer Schüssel mit Wasser helfen beim Durchatmen und wirken schleimlösend. • Vitaminreiche und abwechslungsreiche Lebensmittel wirken sich positiv auf die Allergie aus. • Viel Wasser oder ungesüßter Tee befeuchten die Schleimhäute und stärken die Pollenbarriere. Flucht vor Pollen-Plagegeistern Bei der ersten Strategie geht es darum, den Kontakt mit Pollen möglichst zu vermeiden. Wer nur auf einzelne Arten reagiert, kann die...

Mitgliederwerbung forcieren

Mi, 22/03/2017 - 15:38
Die Eslarner Kolpingsfamilie geht nach den Neuwahlen in der Generalversammlung mit einem bewährten Vorstand und motivierten Beisitzern in die kommenden Jahre. Die Nachwuchswerbung ist eine Herausforderung der Zukunft.(gz) Übereinstimmend fordern Präses Pfarrer Erwin Bauer und Bezirksvorsitzender Martin Zellner bei dem Treffen im Pfarrheim, mit der Forcierung der Nachwuchswerbung mehr Mut zum Weitermachen zu zeigen und weiterhin mit Aktionen und neuen Ideen ein lebendiger Teil der Pfarrgemeinde zu sein. Vorsitzender Gregor Härtl begrüßte besonders die Ehrengäste sowie die Neuzugänge Albin Meckl und Michael Kleber. In der Rückschau beschrieb Härtl die 125-Jahr-Feier als absoluten Höhepunkt und den neuen Korpus am Kalvarienberg-Kreuz als gelungene Investition.Mehr Mut forderte Bezirksvorsitzender Zellner aus Lennesrieth. Der Chef der Kolpingsfamilie Waldthurn lud außerdem am 25. März nach Regensburg zur Diözesanversammlung mit Neuwahlen und vom 28. bis 30. April zur Diözesankonferenz der Kolpingjugend nach Windberg ein. Außerdem erwähnte Zellner die Kolping-Wallfahrt der Diözese am 13. Mai in Waldthurn. Die Altkleidersammlung ist am 16. September. Das 150. Bestehen feiert die Waldthurner Kolpingsfamilie am 25. November. Viele Aktionen Schriftführerin Maria Reindl erwähnte die vielen Unternehmungen. Die Eslarner Kolpingsfamilie besteht aus 91 Mitgliedern, davon 5 Ehrenmitglieder. Stellvertretende Vorsitzende Agnes Härtl ist nun Mesnerin. Nach 36 Jahren als Kassier wurde Albin Kaiser zum Ehrenmitglied ernannt."Der 2004 gegründete Familienkreis als Sparte der Kolpingsfamilie verabschiedete sich im November 2016", fügte Reindl an. Im Anschluss nannte Kassier Hans-Jürgen Schnappauf die Ein- und Ausgaben.Die Neuwahlen bestätigten Vorsitzenden Härtl, die gleichberechtigten Stellvertreter Agnes Härtl und Georg Bauer, Schriftführerin Maria Reindl und Financier Hans-Jürgen Schnappauf. Wiedergewählt...

Pollen auf weiter Reise

Mi, 22/03/2017 - 15:36
Im Frühling produzieren Pflanzen, Bäume, Sträucher und Gräser Blütenstaub. Einige transportieren ihre männlichen Samenzellen mit dem Wind zu den weiblichen Artgenossen. Der Transport ist wenig zielgerichtet, deshalb produzieren die Pflanzen riesige Mengen an Pollen. Sehr zum Leidwesen von Allergikern: Kaum verlassen sie das Haus, jucken Augen und Nase. Eine einzige Roggen-Ähre zum Beispiel verursacht zwischen zwei und vier Millionen herumschwirrende PollenTeilchen. Bei günstigem Wind, trockenem und warmem Wetter legen die bis zu 200 Kilometer zurück. Frühblüher wie Birken, Erlen, Hasel und Gräser sind die häufigsten Auslöser. Die Flugzeit variiert jährlich und ist abhängig von der Witterung. Pollen fliegen je nach Saison und Gebiet unterschiedlich. In Deutschland fangen Blüte, Frühling und Pollenflug im Oberrheingraben an und breiten sich zur Ostsee aus. Momentan sind Haselnuss und Erle in der Nachblütezeit. Die Haselnuss hat in diesem Jahr etwa zehn Tage später zu blühen begonnen als im langjährigen Durchschnitt, meldet der Deutsche Wetterdienst. Die Birke blüht seit Ende März. Parallel dazu ist die Esche dran, die aber längst nicht so weit verbreitet ist wie die Birke. Im April starten Ulme, Weide, Pappel, Ahorn, Eibe, Birke, Eiche, Esche, Hainbuche, Raps, Flieder, Platane und Rotbuche in ihre Hauptblüte. In Deutschland gibt es rund 10300 Pflanzenarten. Davon lösen nur etwa 20 Allergien aus. Die meisten gehören den Gräsern an, weshalb die Pollenallergie als Heuschnupfen bezeichnet wird. Auch einige Bäume können allergische Reaktionen auslösen. Die meisten Allergiker reagieren auf mehrere Arten. Pollenallergien sollte man nicht unterschätzen. Wenn sie länger dauern und heftig sind, können auch die unteren Atemwege leiden. Dann sprechen Experten von einem „Etagenwechsel“. Bronchitis oder Asthma kann sich entwickeln. Bei dauerndem Heuschnupfen droht eine Nebenhöhlenentzündung. Häufig sind auch Kreuzallergien: Mit der Zeit weitet sich die Reaktion...

Verstärkung für Altardienst

Mi, 22/03/2017 - 15:34
Nachwuchs fürs kirchliche Ehrenamt: In der katholischen Pfarrei Sankt Josef sind 14 Mädchen und Buben in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Zusammen mit Stadtpfarrer Stefan Wagner, Pastoralreferentin Susanne Albang, den Gruppenleitern und Oberministranten zogen die neuen Messdiener feierlich in die Pfarrkirche ein. Nach der Predigt stellten sie sich der Gemeinde vor und sprachen ihr Ministrantengebet. Ein gemeinsames Essen mit den Eltern und Familien der neuen Altardiener rundete den Tag ab.Die neuen Minis sind: Milena Bauer, Marie Dobner, Luis Graf, Verena Hirsch, Jan Kaiser, Alexander Kienzl, Carolin Klatzka, Luis Lehner, Alexander Lober, Julian Schießl, Lea Schießl, Alexander Schmid, Carlotta Schmidberger und Sabrina Stanke

Letzte Chance für Gewalttäter

Mi, 22/03/2017 - 15:32
Er bekam noch eine letzte Chance. Ein an Schizophrenie leidender Mann (59) aus Sulzbach-Rosenberg wurde vom Landgericht zwar in die Psychiatrie eingewiesen, erhielt aber im Hinblick auf diese Unterbringung die Möglichkeit der Bewährung. Allerdings unter strengen Auflagen. Das Sicherungsverfahren vor der Ersten Strafkammer des Landgerichts ließ erkennen: Da saß einer, der immer dann zu Ausfälligkeiten neigt, wenn er seine Medikamente nicht nimmt. In Sulzbach-Rosenberg ging er im August 2015 ansatzlos gegen drei junge Frauen vor, schlug sie heftig und verletzte seine Opfer. Als Polizeiberamte kamen, legte sich der damals 57-Jährige auch mit ihnen an und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Erkennbar dabei und von Zeugen beobachtet: "Verwirrt und so, als ob er neben sich stehen würde."In dem Prozess wurde ferner deutlich, dass der einst als Ingenieur in leitender Funktion tätige Mann immer mal wieder Auseinandersetzungen mit dem Personal von Supermärkten in Sulzbach-Rosenberg suchte, sich auch in Amberg ansatzlos gegen Uniformierte auflehnte, als die Beamten ihn in der Innenstadt zur Ordnung riefen. Beleidigende Ausdrücke gingen einher damit. Schwere Entscheidung für Erste Strafkammer Die Erste Strafkammer unter Vorsitz von Roswitha Stöber stand vor einer schweren Entscheidung. Denn eine Einweisung in die Forensik bedeutet Freiheitsentzug auf unbestimmte Frist. Womöglich zeitlebens. Nach zahlreichen Zeugenvernehmungen hörten die Richter vom behandelnden Nervenarzt des 59-Jährigen, dass sein Patient seit längerer Zeit wieder regelmäßig zur Behandlung in der Praxis erscheine und auch die ihm verschriebenen Medikamente einnehme. Seither, so ließ sich feststellen, sei nichts mehr vorgekommen.Konnte man den alleinstehenden und von Grundsicherung lebenden Mann, der früher in Regensburg wohnte, für seine in der Anschuldigungsschrift stehenden Übergriffe und Ausfälligkeiten strafrechtlich verantwortlich machen?...

Letzte Chance für Gewalttäter

Mi, 22/03/2017 - 15:32
Er bekam noch eine letzte Chance. Ein an Schizophrenie leidender Mann (59) aus Sulzbach-Rosenberg wurde vom Landgericht zwar in die Psychiatrie eingewiesen, erhielt aber im Hinblick auf diese Unterbringung die Möglichkeit der Bewährung. Allerdings unter strengen Auflagen. Das Sicherungsverfahren vor der Ersten Strafkammer des Landgerichts ließ erkennen: Da saß einer, der immer dann zu Ausfälligkeiten neigt, wenn er seine Medikamente nicht nimmt. In Sulzbach-Rosenberg ging er im August 2015 ansatzlos gegen drei junge Frauen vor, schlug sie heftig und verletzte seine Opfer. Als Polizeiberamte kamen, legte sich der damals 57-Jährige auch mit ihnen an und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Erkennbar dabei und von Zeugen beobachtet: "Verwirrt und so, als ob er neben sich stehen würde."In dem Prozess wurde ferner deutlich, dass der einst als Ingenieur in leitender Funktion tätige Mann immer mal wieder Auseinandersetzungen mit dem Personal von Supermärkten in Sulzbach-Rosenberg suchte, sich auch in Amberg ansatzlos gegen Uniformierte auflehnte, als die Beamten ihn in der Innenstadt zur Ordnung riefen. Beleidigende Ausdrücke gingen einher damit. Schwere Entscheidung für Erste Strafkammer Die Erste Strafkammer unter Vorsitz von Roswitha Stöber stand vor einer schweren Entscheidung. Denn eine Einweisung in die Forensik bedeutet Freiheitsentzug auf unbestimmte Frist. Womöglich zeitlebens. Nach zahlreichen Zeugenvernehmungen hörten die Richter vom behandelnden Nervenarzt des 59-Jährigen, dass sein Patient seit längerer Zeit wieder regelmäßig zur Behandlung in der Praxis erscheine und auch die ihm verschriebenen Medikamente einnehme. Seither, so ließ sich feststellen, sei nichts mehr vorgekommen.Konnte man den alleinstehenden und von Grundsicherung lebenden Mann, der früher in Regensburg wohnte, für seine in der Anschuldigungsschrift stehenden Übergriffe und Ausfälligkeiten strafrechtlich verantwortlich machen?...

Darm gut – alles gut

Mi, 22/03/2017 - 15:23
Verdauung gut – alles gut, so lautet ein altes Sprichwort. Logischerweise gilt also auch umgekehrt diese Weisheit: Wenn der Magen oder Darm zwickt, tut schnelle Hilfe Not. Und Möglichkeiten, dass der Darm Probleme bereitet gibt es viele, denn das Verdauungsorgan eines Erwachsenen ist etwa acht Meter lang. Seine Aufgabe ist es in erster Linie, Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Wie wichtig gesunde Verdauung ist, merken viele erst, wenn der Darm Beschwerden bereitet. Eine Übersicht über Verdauungsstörungen sowie Darmerkrankungen – und wie jeder Einzelne seinen Darm unterstützen kann. Anatomie des Darms Am Darm führt kein Weg vorbei: Ob Gemüse, Fleisch oder Torte – alles muss durch ihn hindurch. Um die Wirkungsweise des Verdauungsorgans zu verstehen ist es hilfreich, sich die Anatomie zu betrachten. Alles was wir essen, passiert auf dem Weg zum natürlichen Ausgang, dem After, erst einmal den Zwölffingerdarm. Dieser ist der erste Teil des Dünndarms, in dem ein Großteil der Nährstoffe aufgenommen wird. Die beiden weiteren Teile des Dünndarms sind der Leerdarm und der Krummdarm. Dieser mündet an der „Krummdarmpapille“ in den Dickdarm, welcher dem Stuhl Wasser und Salze entzieht. Letzter Abschnitt des Dickdarms ist der Mastdarm, über den Analkanal scheidet der Körper schließlich den Stuhl aus. Tückischer Darmkrebs Angesichts von rund acht Metern Länge und der vielen unterschiedlichen Abschnitte wundert es nicht, dass es vielfältige Krankheiten und Beschwerden im Verdauungsorgan geben kann. Diese reichen von Verstopfung, Durchfall, Blähungen und Blut im Stuhl bis hin zu Darmkrebs. Vor allem Blut im Stuhl kann Indiz sein für eine schwerwiegende Erkrankung wie beispielsweise Darmkrebs. Das Heimtückische daran ist, dass sich diese Krebsform manchmal aus zunächst gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut entwickeln kann. Bestimmte Arten von Darmpolypen werden deshalb beim Entdecken im Rahmen einer Darmspiegelung vorsorglich entfernt....

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