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Aktualisiert: vor 48 Minuten 59 Sekunden

Doppelsieg für die Oberpfalz

Mo, 21/05/2018 - 23:08
Die Saison in der KVOO endet immer mit den Auswahlkämpfen zwischen den besten Keglern aus der Oberpfalz und aus Oberfranken. Diesmal setzen sich bei Damen und Herren die Oberpfälzer durch.Der letzte sportliche Saisonhöhepunkt der Kegelvereinigung Oberfranken/Oberpfalz (KVOO) sind die Auswahlkämpfe zwischen den besten Keglerinnen und Keglern aus Oberfranken und der Oberpfalz. Die Basis für die Qualifikation ist die Bestenliste. Einige Namen tauchen aufgrund ihrer konstanten Leistungen über Jahre hinweg immer wieder auf. Spitze ist hier Karl-Peter Ebert von Glück auf Waldsassen, der seinen 30. Einsatz in der Oberpfalz-Auswahl hatte. Bei den Damen stand Angelika Meinhold vom TV Fortuna Rehau zum 29. Mal in der Oberfranken-Auswahl.Der Wettkampf der Herren fand am Freitag in Arzberg statt. Das Match verlief recht spannend, die Oberfranken führten sogar nach sieben Durchgängen. Daniel Dötterl vom Meister SKC Hard leitete mit seiner Tagesbestleistung von 503 Holz die Wende ein. Die letzten drei Kegler holten noch mehr als 100 Holz Vorsprung heraus. Die Oberpfälzer gewannen mit 4564:4447 und führen jetzt im Vergleich mit 30:15-Siegen.Die Damen trugen ihren Auswahlkampf am Samstag in Waldsassen aus. Schon bald gingen die Oberpfälzer Damen leicht in Führung, hatten zwischendurch einen Vorsprung von 124 Holz. Die Keglerinnen aus Oberfranken holten zwar langsam auf, am Ende blieben für die Oberpfalz noch 21 Holz, das Gesamtergebnis lautete schließlich 4264:4243 Holz für die Oberpfalz. Jetzt steht es insgesamt 22,5:20,5-Siege für Oberfranken.Ergebnisse HerrenOberfranken - Oberpfalz 4447:4564 Holz (Oberfranken zuerst): Thomas Fischer (Grün-Weiß Hohenberg) - Thorsten Hawel (KC 1971 Mitterteich) 443:433, Ulrich Reber (SKC Schirnding/Arzberg) - Sebastian Meyer (SV Mitterteich) 447:445, Markus Roßner (KC Schlößla Feilitzsch) - Ralf Selch (Glück auf Waldsassen) 451:443, Dieter Mrasek (Grün-Weiß Hohenberg) - Andreas Berling...

SV Etzenricht muss in die Relegation

Mo, 21/05/2018 - 22:46
Rechnen, spekulieren, hoffen und bangen - alles vergebens: Nach einer bitteren 1:3-Niederlage beim TSV Waldkirchen muss Landesligist SV Etzenricht in die Abstiegsrelegation.Waldkirchen/Etzenricht. Die Landesliga-Kicker des SV Etzenricht müssen trotz einer starken Leistung in die Relegation. Durch eine 1:3-Niederlage beim Vizemeister TSV Waldkirchen war die Hoffnung auf Schützenhilfe aus Donaustauf und Burglengenfeld vergebens. Auch der Meister SSV Jahn Regensburg II wollte oder konnte mit einem 1:5 gegen Ettmannsdorf nicht helfen. Überragender TSV-Keeper Etzenricht hatte sich gut auf die Heimmannschaft eingestellt und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Waldkirchener Tor auf. André Klahn hatte in der 3. und 25. Minute die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am überragenden TSV-Keeper Simon Boxleitner. Nach 33 Minuten fiel die längst fällige Gästeführung. Klahn tankte sich auf Zuspiel von Weihermüller durch und scheiterte erst wieder am Torwart, verwertete aber den Abpraller. Die Freude über die Führung währte allerdings nur zehn Minuten, ehe Karlsdorfer nach einer Ecke freistehend zum überraschenden Ausgleich einköpfte. Waldkirchen hatte bis dato lediglich einen Torschuss vorzuweisen. So ging es mit einem für die Hausherren glücklichen Remis in die Halbzeitpause. Im zweiten Abschnitt waren zunächst die Waldkirchener die auffälligere Mannschaft - allerdings ohne gefährlichen Torabschluss. Die erste richtig gute Chance hatte Weihermüller nach einer Ecke für den SVE. Aber sein Kopfball aus acht Metern war etwas zu hoch angesetzt.In der 63. Minute konnte Etzenrichts Keeper Michael Heisig Martin Kriegs Abschluss gerade noch entschärfen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, denn beiden Teams war bewusst, dass sie gewinnen mussten. Erst scheiterte Johannes Pötzl (SVE) mit einem Kopfball, danach Waldkirchens Karlsdorfer, dessen Geschoss Heisig noch aus dem Winkel fischte. In der...

Jetzt wartet der SC Luhe-Wildenau

Mo, 21/05/2018 - 22:44
RelegationVohenstrauß. (fle) Im Kampf um den Verbleib in der Bezirksliga wartet auf die SpVgg Vohenstrauß in der ersten Runde ein Landkreis-Derby: Am Samstag, 26. Mai, um 15 Uhr geht es auf dem Gelände des TSV Detag Wernberg gegen den SC Luhe-Wildenau (2. Kreisliga Süd). Nach aktuellem Stand spielen acht Mannschaften um lediglich einen freien Platz. Folglich müsste die SpVgg drei Duelle für sich entscheiden. In der zweiten Runde würde aller Voraussicht nach der Sieger des Duells SpVgg SV Weiden II (2. Kreisliga Nord) gegen TSV Stulln (2. Kreisliga West SAD) warten. (Weitere Infos auf Seite 10)SpVgg Vohenstrauß gewinnt 4:1 in Schmidgaden - 90 Minuten UnterbrechungDer 4:1-Sieg der SpVgg Vohenstrauß beim bereits als Absteiger feststehenden 1. FC Schmidgaden nutzte am Ende nichts. Die SpVgg Vohenstrauß muss den Klassenerhalt in der Bezirksliga über den Umweg der Relegation schaffen. Nach einem furiosen Auftakt zog ein schweres Gewitter auf. Das Spiel lief 18 Minuten, und es hätte schon 2:2 stehen können. Die Gäste hatten zwei große Möglichkeiten durch Sebastian Striegl und Marcel Pfab. Die größte Chance für den FC hatte Andreas Werner, als er alleine auf TW Michael Häusler zulief, das Leder jedoch neben den linken Pfosten setzte.Nach 18 Minuten unterbrach der Schiedsrichter die Partie wegen des Unwetters folgerichtig. Ein Novum für alle Beteiligten, dass ein Spiel nach eineinhalb Stunden Unterbrechung wieder angepfiffen wird. Am Ende war das Spiel aber wertlos - der FC bereits abgestiegen und die Gäste müssen in die Relegation.Tatsächlich wurde nach der Zwangspause wieder Fußball gespielt und die Gäste kamen durch Marcel Pfab zum Führungstreffer, als Nichola Neidhardt das Leder schön durchgesteckt hatte. Nach 65 Minuten fiel das 2:0 durch Sebastian Kraus, der auf der rechten Seite schön freigespielt wurde und nur noch einschieben musste. Der FC bäumte sich nochmals auf und kam...

SV Mitterteich verabschiedet sich mit Heimniederlage

Mo, 21/05/2018 - 22:44
Der SV Mitterteich beendet die Saison mit einer Niederlage. Trainer Andreas Lang ist aber mit der Abschlussplatzierung - mit 46 Punkten Rang neun in der Landesliga Nordost - zufrieden.Begleitet von Blitz und Donner verabschiedete sich der SV Mitterteich mit einer 2:4 (0:3)-Niederlage gegen den Tabellendritten 1. SC Feucht in die herbeigesehnte Sommerpause. "Schade, dass es nicht zu einem für die Zuschauer versöhnlichen Abschied gereicht hat", lautete das erste Fazit von SV-Trainer Andreas Lang. "Aber unterm Strich lieferte meine Mannschaft mit dem frühzeitigen Klassenerhalt eine ordentliche Saison ab."Die Hoffnung, dass es die Gäste wie in einem "Freundschaftsspiel" angehen lassen, erfüllte sich für Lang nicht. Im Gegenteil: Von Beginn an ließen sie Ball und Gegner laufen, drängten die Heimelf über die gesamten ersten 45 Minuten in die Defensive. Die erste gute Chance jedoch besaßen die Stiftländer, als nach einem Eckball ein Gästespieler das Leder von der Linie kratzte. Aber dann rollten die Angriffe der Mittelfranken. Ball- und passsicher erarbeiteten sie sich Chancen fast im Minutentakt. Stellungsfehler des SVM Bei den Gegentoren wurden aber die Feuchter von Stellungsfehlern der Hausherren kräftig unterstützt. Dankend nahmen sie die Geschenke an und stellten schon bis zur Pause mit einer verdienten 3:0-Führung die Weichen auf Sieg. Einen höheren Rückstand verhinderte SVM-Torwart Michael Schultes mit einer Glanzparade und einmal stand die Oberkante der Latte im Weg. Klar, dass Gästetrainer Rainer Zietsch mit dem Auftritt seiner Truppe im ersten Abschnitt zufrieden war. "Da haben wir hervorragend gespielt und unsere Möglichkeiten konsequent genutzt. Nach dem Wechsel ließ die Mannschaft die Zügel etwas lockerer."Nicht noch einmal "abschlachten" lassen wie gegen Selbitz wollten sich die Hausherren. Im zweiten Abschnitt gingen sie aggressiver in die Zweikämpfe und konnten die Partie offener gestalten....

Fünferpack zum Klassenerhalt in der Bezirksliga

Mo, 21/05/2018 - 22:44
Mit einem satten 5:0-Sieg im direkten Duell gegen den TuS-WE Hirschau sichert sich der SV Kulmain den Klassenerhalt in der Bezirksliga Nord. Auch eine lange Gewitter-Unterbrechung kann die Drechsler-Elf nicht stoppen.Ehenfeld. Der Kreis hat sich geschlossen. Sowohl das erste Spiel in der Bezirksliga Nord als auch das letzte fanden auf dem Sportgelände auf der Löschenhöhe statt. Beiden Mannschaften war die Bedeutung des Spiels für den Verbleib in dieser Liga bewusst. Die heimische Mannschaft begann vorsichtig und versuchte Ruhe und Sicherheit zu bekommen. Ganz anders die Gäste: Aus einer sicheren Abwehr heraus griffen sie die gegnerische Mannschaft früh an und trugen über die Außenbahnen ihre schnellen und gefährlichen Konter vor.Bereits nach sechs Minuten führte diese Taktik zum Erfolg. Nicolas Pusiak tankte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und legte quer auf den Torschützen Christian Materne. Kulmain ruhte sich auf dem Führungstreffer nicht aus, sondern setzte seine aggressive, aber nicht unfaire Spielweise fort. Der Lohn war das frühe 2:0 durch Benedikt Weber. Kurz vor der Halbzeit kam noch einmal Hoffnung bei den heimischen Zuschauern auf, als sich Lukas Schärtl durchsetzte und Johannes Pfab dessen Hereingabe um wenige Zentimeter verpasste.Die erhoffte Trendwende nach der Halbzeitpause wurde bereits nach drei Minuten durch den dritten Kulmainer Treffer durch Christoph Dumler zerstört. Dieser war es auch, der, nach einer Pause von über 50 Minuten wegen eines Gewitters, das 4:0 erzielte. Nicolai Weber stellte den Endstand her. Durch diesen Sieg entgeht der SVK den Mühen der Relegation und startet auch in der nächsten Spielzeit in der Bezirksliga Nord.TuS-WE Hirschau: Köck, Stegmann, Heckmann, Dietl, Falk (56. Huber), Johannes Pfab, Schärtl, Schuster, Sehr (58. Freimuth), Hirmer (50. Horn), PienzSV Kulmain: Reger, B. Weber, Popp, Zeltner, Ditschek (54. P. Materne), Greger, Dumler (56. Bodner),...

Angreifer noch einmal in Torlaune

Mo, 21/05/2018 - 22:44
Kreisklasse Ost: Am Pfingstsamstag 44 Treffer in sieben Partien - Griesbach besiegt Kondrau II mit 8:3In der Kreisklasse Ost waren vor dem letzten Spieltag alle Entscheidungen gefallen. Doch die Angreifer zeigten sich noch einmal in Torlaune: In den sieben Partien am Pfingstsamstag 44 Treffer, die meisten beim 8:3 des SV Griesbach gegen die Sportfreunde Kondrau II.Die SG Marktredwitz (1./71 Punkte) verabschiedet sich als Meister in die Kreisliga, der TSV Neualbenreuth (2./63) geht in die Aufstiegsrelegation. Den bitteren Weg in die A-Klasse müssen die (SG) FSV Tirschenreuth/SG Großkonreuth (15./15) und der ATSV Tirschenreuth II (16./12) antreten. Um den Klassenerhalt gibt es keine Relegation.TSV Konnersreuth II 0:3 (0:2) TSV FriedenfelsTore: 0:1 (22.) Christian Härtl, 0:2 (38.) Jonas Henze, 0:3 (88.) Christian Härtl - SR: Udo Fritzsch (1. FC Trogen) - Zuschauer: 55Nach ausgeglichener Anfangsphase war Friedenfels im weiteren Verlauf der ersten Hälfte die gefährlichere Mannschaft. Nach zwei Fehlern im Spielaufbau der Heimelf gingen die Gäste durch zwei gut herausgespielte Treffer mit 2:0 in Führung. Konnersreuth blieb im Angriff harmlos. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich die Partie wieder ausgeglichen, 30 Minuten vor Schluss wurde Konnersreuth stärker, es fehlte jedoch an der nötigen Durchschlagskraft. Als die Kräfte auf beiden Seiten schwanden, setzte Härtl nach einem Konter den Schlusspunkt. Letztlich war es ein verdienter Sieg der Gäste gegen an diesem Tag harmlose Gastgeber.SV Griesbach 8:3 (4:0) SF Kondrau IITore: 1:0 (15.) Thorsten Gröger, 2:0 (18.) Manuel Waller, 3:0 (37.) Marek Zeman, 4:0 (43.) Marco Riedl, 4:1 (59.) Florian Schoof, 5:1 (73.) Marek Zeman, 6:1 (75./Eigentor) Tizian Bauer, 6:2 (76.) Martin Roßkopf, 7:2 (84.) Jakub Smoranc, 7:3 (86.) Julian Heinz, 8:3 (88.) Jakub Smoranc - SR: Wolfgang Bäumler (FSV Waldthurn) - Zuschauer: 40(eng) Im letzten Heimspiel...

VfB Mantel muss in die Relegation

Mo, 21/05/2018 - 22:42
Punktgleich, ausgeglichener direkter Vergleich: Spannender als es im direkten Duell um den Klassenerhalt in der Kreisliga Nord zwischen dem SV Anadoluspor und dem VfB Mantel zugeht, ist es kaum mehr möglich.Als der 2:0-Sieg des SV Anadoluspor gegen den VfB Mantel feststeht, weiß SV-Spielertrainer Akram Abdel-Haq gar nicht, ob das jetzt zum Klassenerhalt genügt, oder ob sein Team in die Relegation muss. "Niemand konnte mir sagen, was nach dem direkten Vergleich zählt", sagte ein aufgewühlter Trainer nach der Partie gegenüber Oberpfalz-Medien. Beide Teams wiesen nach 26 Spieltagen 31 Punkte auf und feierten im Heimspiel jeweils einen 2:0-Erfolg. Somit kam das Torverhältnis zum Tragen, und da war Anadoluspor mit einem Verhältnis von minus sieben gegenüber Mantel (minus 14) im Vorteil. Für den VfB geht es bereits am Donnerstag, 24. Mai, um 18.30 Uhr in Hirschau gegen den SV Köfering (2. Kreisklasse Süd) um den Verbleib in der Kreisliga weiter.Um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpft die Bayernliga-Reserve der SpVgg SV Weiden. Am Samstag, 26. Mai, trifft die Fachtan-Elf beim FC Wernberg auf den TSV Stulln (2. Kreisliga West SAD). Da schonten die Schwarz-Blauen im Derby gegen den FC Weiden-Ost (1:1) schon einige Körner.SV Anadoluspor 2:0 (1:0) VfB MantelTore: 1:0 (44.) Akram Abdel-Haq, 2:0 (52.) Alexandre Martins Mabi - SR: Johannes Zintl (TSV Reuth) - Zuschauer: 120 - Gelb-Rot: (78.) Murat Kyarov (Anadoluspor)Punktlandung für die Mannschaft von Spielertrainer Akram Abdel-Haq: Dank des 2:0-Sieges weist der SV Anadoluspor gegenüber dem VfB Mantel das bessere Torverhältnis auf und hält auf direktem Weg die Klasse - bei Punktgleichheit und einem ausgeglichenen direkten Vergleich. Der VfB muss dagegen in die Relegation. Der Spielertrainer war es selbst, der seine Truppe kurz vor der Pause auf die Siegerstraße brachte. Im zweiten Abschnitt versäumte es die Heimelf, mit einem deutlicheren Ergebnis frühzeitig für klarere...

SC Luhe-Wildenau schießt sich warm

Mo, 21/05/2018 - 22:42
Oberwildenau. Mit einem klaren 5:1-Erfolg gegen den SV Freudenberg hat sich Kreisligist SC Luhe-Wildenau (im Bild Doppeltorschütze Nico Argauer) für die Aufstiegsrelegation gegen die SpVgg Vohenstrauß warmgeschossen. Da auch der SSV Paulsdorf in Rieden gewann, war der Meisterzug für den Sport-Club abgefahren. Nun soll über den Umweg der Relegation die Rückkehr in die Bezirksliga gelingen. Runde eins startet am Samstag um 15 Uhr auf dem Gelände des TSV Detag Wernberg. Bild: Eger

FC Tirschenreuth unterliegt Katschenreuth mit 3:5

Mo, 21/05/2018 - 22:40
Der FC Tirschenreuth geht ohne das ersehnte Erfolgserlebnis in die Relegation um den Klassenerhalt. Am Samstag setzt es die zehnte Niederlage in Serie. In dieser Zeit gibt es 45 Gegentore.Auch im letzten Punktspiel gab es kein Erfolgserlebnis für den FC Tirschenreuth, obwohl die Spieler beim 3:5 gegen den VfR Katschenreuth viel Einsatz zeigten und sich genügend gute Tormöglichkeiten erarbeiteten.Nach der frühen Gästeführung durch den freistehenden Sturmführer Wetterman hatten die Platzherren eine starke Phase, in der sie die gegnerische Abwehr mehrmals mit weiten Pässen überwanden. Lauterbach erzielte mit einem Heber über den herauseilenden Keeper Dominik Buß den Ausgleich. Zwei Minuten später verpasste Hofweller mit seinem Heber die Führung. Besser machte es Wagner, der von der Mittellinie aus alleine auf das Gästetor zulief und den Ball ins Eck schlenzte. Die drei Sturmspitzen Weggel, Wetterman und Amon sorgten bei den Oberfranken für die größte Gefahr, da sie stets in Bewegung waren und sich auch gegen zwei Verteidiger durchsetzen konnten. Mit einem Schuss von der Strafraumgrenze folgte der Ausgleich und wenig später sogar die Führung der Gäste. Beim vierten Gegentor glitt der Ball nach einem Freistoß aus 20 Metern FC-Torwart Moritz Malzer durch die Hände. Beim FC zeigte Lauterbach eine gute Leistung, er war aber vom Pech verfolgt und verfehlte mehrmals das Tor nur knapp.Unentschieden endete die zweite Halbzeit, in der das Spiel hin und her wogte und es Torchancen auf beiden Seiten gab. Wagner gelang nach einem Steilpass von Lauterbach sein zweiter Treffer, in dem er den Gästetormann umspielte und ins leere Tor traf. Hoffnung auf den Ausgleich keimte bei den Einheimischen auf, doch Amon setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und stellte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck den alten Abstand wieder her.FC Tirschenreuth: Malzer, Kahrig, Büttner, Illner (79. Kollarik), Gradl, Taskiran, Wagner, Lauterbach, Marco...

FC Tirschenreuth trifft auf den VfB Arzberg

Mo, 21/05/2018 - 22:40
Spiel des Bezirksliga-12. gegen den Kreisliga-2. am Sonntag, 27. Mai, auf dem Gelände des SV MitterteichWie im Vorjahr muss der FC Tirschenreuth wieder durch die Relegationsmühle - nur diesmal mit umgekehrten Vorzeichen. Vor Jahresfrist schafften die Kreisstädter als Kreisliga-Zweiter mit drei Siegen den Sprung in die Bezirksliga, heuer geht es für sie gegen den Abstieg. Die erste Hürde muss der Tabellen-12. der Bezirksliga Oberfranken Ost am Sonntag, 27. Mai, nehmen. Gegner ist um 16 Uhr auf dem Gelände des SV Mitterteich der VfB Arzberg (Zweiter der Kreisliga Süd).Bereits am Freitag, 25. Mai, treffen der Bezirksliga-14. FC Trogen und der FC Waldstein (Zweiter Kreisliga Nord) aufeinander. Das dritte Match der ersten Runde steigt erst am Montag, 28. Mai, weil der Bezirksliga-13. ATS Hof/West noch auf den Gegner - den Zweiten der Kreisliga Bayreuth/Kulmbach 2 - warten muss.Die Partie BSC Saas-Bayreuth II gegen SV Mistelgau war am Samstag wegen des Unwetters abgebrochen worden und wird am Dienstag wiederholt. Sollten die Mistelgauer (58 Punkte) gewinnen, ziehen sie mit dem momentanen Tabellenzweiten TSV Bad Berneck (61) gleich. Da im Kreis Bayreuth/Kulmbach nicht der direkte Vergleich zählt, gibt es dann am Freitag, 25. Mai, auf dem Gelände des SV Kreuz Bayreuth ein Entscheidungsspiel zwischen Bad Berneck und Mistelgau um die Teilnahme an der Relegation. Relegation zur Bezirksliga Freitag, 25. Mai, 18.30 Uhr, in Oberkotzau: FC Waldstein - 1. FC TrogenSonntag, 27. Mai, 16 Uhr, in Mitterteich: FC Tirschenreuth - VfB ArzbergMontag, 28. Mai, 18.30 Uhr, in Marktschorgast: ATS Hof/West - SV Mistelgau oder TSV Bad Berneck.Die drei Verlierer der ersten Runde spielen in der Saison 2018/19 in der Kreisliga. Die weiteren Runden sind abhängig von der Relegation zur Landesliga. Falls der BSC Saas-Bayreuth oder der FSV Bayreuth die Landesliga erreichen, gibt es zwei freie Plätze in...

Menschen in Bayern leben länger

Mo, 21/05/2018 - 22:36
Berlin/München. Bayern hat sich bei der durchschnittlichen Lebenserwartung von Platz vier auf Platz zwei vorgearbeitet. Kinder, die 2015 geboren wurden, haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 81,3 Jahren, knapp weniger als die Baden-Württemberger. Das geht aus Daten hervor, die das Max-Planck-Institut für demografische Forschung im Auftrag des Versicherungsverbands GDV ausgewertet hat und die die Funke-Mediengruppe an diesem Dienstag veröffentlicht. Ein 1982 geborenes Kind hatte in Bayern eine Lebenserwartung von 74,1 Jahren. Generell sei die Lebenserwartung in Deutschland seit Anfang der 1980er Jahre gestiegen - je nach Bundesland um bis zu neun Jahre, hieß es in einer Mitteilung der Mediengruppe. Den Spitzenwert bei der Steigerung erreichte Berlin, gefolgt von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Am wenigsten verändert hätten sich die Perspektiven in Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Aber auch dort sei die Lebenserwartung rund sechs Jahre höher als in den 80er Jahren.

Bamf wehrt sich gegen Vorwurf der Vertuschung

Mo, 21/05/2018 - 22:36
Im Bundesflüchtlingsamt wollte man Unregelmäßigkeiten bei Asylentscheidungen "geräuschlos" prüfen. Das klingt nach: unter den Teppich kehren. Die Behörde sieht das anders. Rückt ein Untersuchungsausschuss näher?Berlin. In der Affäre um unzulässig ausgestellte Asylbescheide weist das Bundesflüchtlingsamt Vorwürfe zurück, die Aufklärung verschleppt oder etwas vertuscht zu haben. Am Wochenende waren E-Mails bekannt geworden, in denen ein Gruppenleiter im Bamf darum gebeten hatte, den Vorfällen "geräuschlos" nachzugehen und nicht alles "bis ins Detail" zu prüfen. Das Amt verteidigte ihn: Ziel sei es gewesen, "die Verfahren zunächst intern zu sichten", teilte ein Sprecher mit. Eine Prüfung der Hinweise sei "unverzüglich eingeleitet" und die Personalabteilung "unverzüglich informiert" worden.Im Zentrum der Affäre steht die Bamf-Außenstelle in Bremen. Dort sollen zwischen 2013 und 2016 Mitarbeiter mindestens rund 1200 Menschen Asyl gewährt haben, ohne die Voraussetzungen ausreichend zu prüfen. Gegen die damalige Bremer Bamf-Chefin und weitere Verdächtige laufen Ermittlungen wegen Bestechlichkeit und bandenmäßiger Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragstellung. Inzwischen überprüft das Bamf auch zehn andere Außenstellen, die Flüchtlingen über- oder unterdurchschnittlich oft Schutz gewährt haben.Angesichts immer neuer Details in der Affäre pochen die FDP und die AfD im Bundestag auf die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Der FDP-Fraktionsgeschäftsführer Marco Buschmann sagte: "Offenbar weiß weder im Bundesinnenministerium noch im Bamf die linke Hand, was die rechte tut." Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Gottfried Curio, warf dem Bundesamt und dem Ministerium vor, nur zuzugeben, was schon durch die Presse gegangen sei.Für einen Untersuchungsausschuss müsste ein Viertel der Abgeordneten stimmen, neben AfD und FDP bräuchte es eine dritte Fraktion. "Bis ein Untersuchungsausschuss Ergebnisse bringt, dauert es...

VfL Wolfsburg bleibt Bundesligist

Mo, 21/05/2018 - 22:34
Im Duell zwischen dem Zweitliga-Dritten und dem Bundesliga-16. setzt sich wieder einmal der höherklassige Club durch. Am Ende einer verkorksten Saison rettet sich der VfL Wolfsburg in der Relegation. Auch beim unterlegenen Gegner Holstein Kiel stehen Veränderungen an.Kiel. Der VfL Wolfsburg hat sich erneut in der Saisonverlängerung vor dem Absturz in die Zweitklassigkeit gerettet. Dank des Treffers von Robin Knoche (75. Minute) kam der Erstliga-16. im Relegations-Rückspiel beim Zweitliga-Dritten Holstein Kiel am Montag zu einem verdienten 1:0 (0:0) und sicherte sich wie im Vorjahr erst im letzten Moment den Verbleib in der Fußball-Bundesliga.Vor 12 000 Zuschauern im ausverkauften Holstein-Stadion genügte dem Team von Trainer Bruno Labbadia eine durchschnittliche Leistung, um das 3:1 aus dem Hinspiel am vergangenen Donnerstag zu verteidigen. Die Kieler hingegen verpassten beim Abschied ihres Trainers Markus Anfang nach einer grandiosen Saison in der 2. Bundesliga den direkten Durchmarsch und müssen in der kommenden Spielzeit einen neuen Anlauf starten. Letztlich fehlten ihnen über beide Spiele gesehen die Cleverness und die spielerischen Mittel, um den Erstligisten in Bedrängnis zu bringen. Der letzte Zweitligist, der sich in der Relegation durchsetzte, war 2012 Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC.Fünf Minuten vor Schluss keimte bei den Kielern noch einmal Hoffnung auf, doch Schiedsrichter Daniel Siebert gab das vermeintliche 1:1 nach Videobeweis wegen eines vorangegangenen Handspiels nicht. Der Ausgleich wäre immerhin Lohn gewesen für eine engagierte Leistung des Außenseiters.Nach der Hinspiel-Niederlage begannen die Kieler erwartet schwungvoll und offensivfreudig und hatten anfangs auch mehr Ballbesitz. Wolfsburg wartete zunächst ab. Aaron Seydel bot sich nach einer knappen Viertelstunde die gute Chance zur Holstein-Führung, doch sein Schuss aus halblinker Position ging knapp vorbei. Wenig später landete der Ball auf der...

Drei, vier Tage Pause für Bayern-Profis

Mo, 21/05/2018 - 22:34
Bundestrainer Löw gibt Bayern-Spielern eine Pause - Ab Mittwoch ins TrainingslagerBerlin. Auch die Aussicht auf eine wieder triumphale WM konnte Mats Hummels & Co. nicht trösten. Für die sieben deutschen Nationalspieler des FC Bayern steht bis zum Start des Trainingslagers in Südtirol erst einmal Frustbewältigung an. Das WM-Turnier in Russland (14. Juni bis 15. Juli) sei zwar "eine neue Chance", sagte Joshua Kimmich nach dem deprimierenden 1:3 im DFB-Pokalfinale gegen den Außenseiter Eintracht Frankfurt: Aber "jetzt gerade habe ich die WM noch nicht so im Kopf. Ich brauche drei, vier Tage, um durchzuatmen."Die wird Joachim Löw den in dieser Saison wieder stark beanspruchten Münchner Stars auch geben. Der Bundestrainer ist so erst einmal als Bayern-Therapeut gefragt und wird Hummels, Kimmich und Thomas Müller zunächst wohl ein paar zusätzliche freie Tage verordnen, um körperlich und mental zu regenerieren. Denn gerade dieses Trio spielt in Löws Plänen für eine erfolgreiche Titelverteidigung eine zentrale Rolle. "Ich werde jetzt den Kopf erst mal fünf Tage komplett freimachen", erklärte Hummels. Am Freitag werde er dann wieder "hundertprozentig da sein". Ulreich lobt Neuer Kapitän Manuel Neuer und Abwehrmann Jérôme Boateng arbeiten indes weiter an ihrer Gesundung. Neuer setzte auch am Tag nach der Meisterfeier des FC Bayern sein Trainingsprogramm fort. "Wir sehen von Tag zu Tag", hatte Löw angekündigt und ergänzt: "Wir gehen völlig offen miteinander um." Neuers Bayern-Stellvertreter Sven Ulreich sieht den Nationalmannschafts-Kapitän schon jetzt "auf einem sehr guten Weg", um rechtzeitig vor der WM noch in Topform zu kommen. "Ich habe ihn im Training erlebt. Er macht es hervorragend. Man sieht, dass er wieder voll da ist", sagte Ulreich. Neuer hatte beim Pokalfinale in Berlin erstmals seit seinem dritten Mittelfußbruch im September des Vorjahres wieder im Bayern-Aufgebot gestanden. Starker Rüdiger...

Lokalderby im Gerichtssaal?

Mo, 21/05/2018 - 22:30
Von Höchststrafe war zu lesen, "Sechzger angeklagt - und der Richter ist Bayern-Fan!" titelte eine andere Zeitung. Zudem der Name des Richters: Ironie.München. Richter Thomas Müller ist nicht glücklich über die Reaktionen, die eines seiner Urteile vor rund zwei Wochen auslöste. Möglich gemacht hat er sie selbst: Als er das Urteil gegen einen Mann verkündet, der im Stadion mit Fahnenstangen warf, gibt er sich als FC-Bayern-Fan zu erkennen, das Feindbild schlechthin für viele Blaue."Mir ging es um das Gegenteil, ich wollte das Geschehene vom Fußball und Verein ablösen", erklärt der Amtsrichter. Sozusagen von Fan zu Fan: "Wir sind uns doch sicher beide einig, dass das nichts mit dem Fußball zu tun hat? Und nicht mit dem TSV 1860 oder Jahn Regensburg." Gegen Regensburg verlor der TSV an jenem Tag im Mai 2017, stieg aus der 2. Bundesliga ab und stürzte kurz darauf in die Regionalliga.Eine Rivalität zwischen Roten und Blauen lässt sich in München unmöglich leugnen. Aber Respekt sei das Wichtigste. "Natürlich kotzt es mich an, wenn die Bayern gegen Dortmund verlieren. Bei bestimmten Mannschaften ärgert es einen einfach so richtig", erklärt der 58-Jährige schmunzelnd, andererseits mache diese Konkurrenz den Sport doch erst süß. "Und die haben auch ihre acht-, neunjährigen Buberl, die mit der Fahne ins Stadion gehen wollen." Erinnerungen an die eigene Kindheit kommen hoch. Sein Vater - der früher für den FC Bayern in der Oberliga Süd kickte - nimmt ihn mit zu Spielen. "An eines kann ich mich noch erinnern, Bayern gegen Duisburg - wahnsinnig viele Tore! - und danach haben ich und ein paar andere Kinder auf Beckenbauer gewartet". Mit Autogramm kehrte er glücklich nach Schwabing zurück.Doch Fußballleidenschaft hat klare Grenzen, findet Müller. Enttäuschung oder Frustration rechtfertigen die Ausschreitungen des Löwen-Anhängers nicht. "Ich hab mir davor mehrere Spiele von 1860 im Fernsehen angeschaut und ich weiß nicht, wo die...

Zartes Pflänzchen

Mo, 21/05/2018 - 22:28
Der Kontakt zwischen Deutschland sowie Bayern und Tschechien sei zwar gut, könnte aber noch besser werden. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg.Augsburg. Die Beziehungen zwischen München und Prag waren lange wegen der Vertreibung und Enteignung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg belastet. Erst in den vergangenen Jahren kam es zu einer Annäherung. 2016 nahm mit Kulturminister Daniel Herman erstmals ein tschechisches Regierungsmitglied am Sudetendeutschen Tag teil. "Unsere Aufgabe muss jetzt sein, dieses zarte Pflänzchen weiter wachsen zu lassen", sagte Söder. Er kam erstmals als offizieller Schirmherr der Vertriebenengruppe zu einem Sudetendeutschen Tag. Der Sprecher der Sudetendeutschen, der CSU-Politiker Bernd Posselt, hatte erklärt, dass die Sudetendeutschen ihr Pfingsttreffen gerne in Tschechien veranstalten würden. "Es gibt Städte, die darüber diskutieren, wie Brünn." Es sei zwar noch nicht entschieden, "aber wenn wir eine Einladung bekommen, das darf ich sagen, werden wir sie prüfen und wahrscheinlich dankbar annehmen". 2019 soll der 70. Sudetentag in Regensburg stattfinden, danach ist der Ort noch nicht festgelegt. Posselt kündigte auch an, die Sudetendeutschen würden sich bemühen, dass ihre Kultur in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen werde.Zum Auftakt ihrer zweitägigen Veranstaltung hatten die Sudetendeutschen den Wiener Kardinal Christoph Schönborn mit ihrem Europäischen Karlspreis geehrt. Der katholische Geistliche, dessen Familie selbst aus Tschechien vertrieben wurde, wurde für seine Verdienste um die europäische Einigung und die Völkerverständigung ausgezeichnet. Die Freien Wähler forderten unterdessen mehr Geld von Bayern für die Vertriebenenarbeit. Der Fördertopf dafür müsse auf dem Niveau von 2003 gefüllt werden, das wären knapp 1,9 Millionen und somit rund 200 000 Euro pro Jahr mehr, sagte der vertriebenenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion,...

Schwierige Tage für CSU

Mo, 21/05/2018 - 22:28
Finanzminister Albert Füracker spricht im Presseclub über PAG und Kreuz-DebatteFinanzminister Albert Füracker, der auch Chef der Oberpfälzer CSU ist, war zu Besuch im Regensburger Presseclub. Dort betonte er, dass die CSU so viele Wähler gewinnen will, dass die AfD bei den Landtagswahlen unter zehn Prozent der Stimmen erhält. "In Bayern gibt es keinen Anlass für Proteststimmen", sagte Füracker. "Wir werden in den nächsten fünf Monaten deutlich machen müssen, dass wir - speziell in Bayern - durch unsere Politik ein schönes Land aufgebaut haben." Zur Sprache kam auch das neue Polizeiaufgabengesetz (PAG): "Die vergangenen 14 Tage waren schwierig", gab Füracker zu. Auf den Vorwurf, dass die CSU das Gespür für die Stimmung im Volk verloren habe, antwortet er, dass aus seinem eigenen Wahlkreis nur wenige kritische Stimmen an ihn herangetragen worden wären. Er glaubt, dass die Demonstranten in München die politische Grundeinstellung der CSU nicht teilen. Ebenfalls nicht verstehen kann Füracker die Debatte um Kreuze in bayerischen Behörden. Vor allem die Kritik der Kirche hat ihn überrascht: "Die müssten doch eigentlich im höchsten Maße erfreut sein. Dass man das Thema in einer akademischen Diskussion erschöpft hat, hat mich ein bisschen betroffen gemacht, weil das eigentliche Thema, dass man wieder Kreuze aufhängt, in der Gesellschaft in den Hintergrund geraten ist."

Harte Linie der USA gegen Iran

Mo, 21/05/2018 - 22:26
Washington. Die USA haben dem Iran angedroht, das Land wirtschaftlich auszutrocknen, sollte Teheran nicht auf eine Liste von US-Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region eingehen. Die Führung in Teheran müsse sich überlegen, ob sie ihre Volkswirtschaft in Gang halten oder ihre militärischen Ambitionen fortsetzen wolle, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Montag in Washington. Die im Zuge des US-Ausstiegs aus dem Atomdeal wieder einsetzenden Sanktionen seien erst der Anfang, kündigte Pompeo an. Allerdings könne der Iran auch darauf bauen, entlastet zu werden, wenn er auf die Forderungen der USA eingehe und es zu einem verlässlichen Vertragswerk komme. Dafür seien aber "gravierende Veränderungen" nötig. Der Weg zu einer Atombombe solle dem Iran verschlossen bleibt. "Für immer!"Pompeo verlangte er unter anderem den iranischen Rückzug aus Syrien, den Verzicht auf die Unterstützung der Huthi-Rebellen im Jemen sowie ein Ende der Unterstützung von Gruppen wie der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gaza-Streifen. Außerdem soll der Iran seine komplette Urananreicherung aufgeben. Diese steht dem Land aber als Mitglied des Atomwaffensperrvertrages zur friedlichen Nutzung der Atomkraft zu. US-Präsident Donald Trump hatte im Alleingang den Ausstieg der USA aus dem Atomdeal mit dem Iran erklärt. Die anderen Unterzeichnerstaaten - Russland, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland - wollen wie der Iran an dem Abkommen festhalten.Der Iran reagierte gelassen auf die Drohungen des US-Außenministers. "Was Pompeo sagt, zeigt, dass die Amerikaner versuchen, einen Konflikt zu provozieren", sagte Heschmatollah Falahatpischeh, der Sprecher des außenpolitischen Ausschusses im Parlament in Teheran.

Wahlamt erklärt Maduro zum Sieger

Mo, 21/05/2018 - 22:26
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro ist trotz der schwersten Krise in der Geschichte des Landes zum Wahlsieger erklärt worden. Die ohnehin umstrittene Abstimmung wurde von massiven Manipulationsvorwürfen begleitet.Caracas. Wie das Wahlamt am Montag mitteilte, hat der Sozialist Nicolás Maduro bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela 68 Prozent der Stimmen erhalten. Auf den stärksten Gegenkandidaten Henri Falcón von der gemäßigten Opposition entfielen 21 Prozent. Nach einem Boykottaufruf lag die Wahlbeteiligung bei 46 Prozent. Die Opposition erkennt das Wahlergebnis nicht an. Falcón fordert Neuwahlen. Maduro regiert seit 2013. Jetzt hat er die Macht der Sozialisten bis 2025 gesichert. Experten gehen davon aus, dass sich die Regierung weiter radikalisiert. Denn ein Ende der schweren Wirtschafts- und Sozialkrise ist nicht absehbar. Wegen Devisenmangels kann das ölreichste Land der Welt kaum noch Lebensmittel und Medikamente einführen. Hunderttausende Venezolaner haben sich in die Nachbarländer abgesetzt.Zudem dürfte Venezuela international immer stärker isoliert werden. 14 Länder aus der Region riefen am Montag ihre Botschafter zu Konsultationen nach Hause. Auch Bundesaußenminister Heiko Maas kritisierte die Abstimmung: "Das waren nicht die freien, fairen und transparenten Wahlen, die das venezolanische Volk verdient hat."Maduro hatte die für Ende des Jahres geplante Wahl vorgezogen, um von der Schwäche der Opposition zu profitieren. "Wir haben einen historischen Rekord erzielt. Niemals zuvor hat ein Präsidentschaftskandidat 68 Prozent der Stimmen erhalten", sagte er. "Ich bin der Präsident derer, die für mich gestimmt haben, derer, die die Kandidaten der Opposition gewählt haben und derer, die nicht zur Wahl gegangen sind. Ich rufe zu einem großen nationalen Dialog auf."Die Opposition sprach von Wahlfälschung und erkannte das Ergebnis nicht an. "Das war kein richtiger Prozess. Wir akzeptieren ihn nicht und fordern...

Keine Rentenpanik: Prognosen einer unbekannten Zukunft

Mo, 21/05/2018 - 22:18
Der am Freitag zu früh verstorbene CSU-Sozialpolitiker Rudolf Kraus hat immer gemahnt: "In der Rentenpolitik malen alle Horrorszenarien auf Basis von Annahmen der Zukunft, die keiner kennt." Der Schnaittenbacher verwies gerne auf die Nachbarn: "Fast alle gönnen ihren Rentnern ein besseres Niveau als das reiche Deutschland." Dabei könne sich das Land bei anhaltendem Produktivitätszuwachs auch Mehrkosten bei den Renten leisten.Und tatsächlich: Dank der Wirtschaftsentwicklung und des hohen Beschäftigungsstandes wächst die Zahl der Beitragszahler etwas schneller als die Zahl der Rentner. Nebeneffekt: Das Niveau der Standardrente liegt heuer geringfügig über Vorjahresniveau. Allen Prognosen zufolge hätte das gar nicht eintreten dürfen.Eine Prognos-Studie von 2003 sagte in der optimistischsten Variante für 2018 einen Rentenbeitrag von über 19 Prozent und ein Rentenniveau von um die 44 Prozent voraus - statt der aktuellen 48 Prozent. Der neueste Panikmacher ist die Modellrechnung von Axel Börsch-Supan vom Max Planck-Institut. Ihm zufolge würden die Haltelinien der Groko - Rentenbeitrag bei maximal 20 Prozent und Rentenniveau nicht unter 48 Prozent - bis 2048 einen jährlichen Steuerzuschuss von 125 Milliarden Euro kosten.Selbst wenn diese kühne Prognose eintreffen würde: Es ist eine politische Entscheidung, wie viel es unserer Gesellschaft wert ist, eine Rente zu bezahlen, die in einem halbwegs fairen Verhältnis zu eingezahlten Beiträgen steht. Oder wie Rudi Kraus mit Blick auf die Bankenrettung formulierte: "Es soll mir keiner sagen, dass das Geld nicht da wäre."

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ausgefotzt; Z.b. ein Gewinde ist "aasgfotzt" wenn es überbeansprucht wurde und die Schraube nicht mehr hält.

Jemanden auf geschickte Art und Weise Geheimnisse entlocken. Bsp.: "Dou hout da di ganz schöi aasgfanzlt"

nicht den Normzustand beschreibend, andersartig z.B.: "Dou wirds mir ja ganz aandrisch."

Sich um etwas Sorgen machen.

ausrangieren, etwas vom Markt nehmen