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Aktualisiert: vor 16 Stunden 14 Minuten

Leben im Lot

vor 2 Stunden 41 Minuten
"Eure Konfirmation ist eine Marke auf dem Weg zum Erwachsensein", gratulierte Silke Greitzke als Sprecherin des Kirchenvorstands Daniel De Lima-Walczok, Felix Merkel und Leon Wölfinger in der Nikolauskirche. "Ihr versprecht heute das weiter zu tun, was eure Eltern und Paten bei der Taufe für euch versprochen haben: Jesus Christus nachzufolgen, das, was er getan hat, ernst zu nehmen, und auf ihn zu vertrauen", sagte Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler. Zwei Jahre hatten sie sich vorbereitet. "Ich bitte Gott, dass ihr begreifen lernt, was es mit Länge und Breite, Höhe und Tiefe des Lebens auf sich hat."Als Symbol stand das Kreuz, das der Pfarrer zugleich als ein "Plus-Zeichen" bezeichnete. "Nur wer die Tiefe des Lebens auch kennt, kommt Gott wirklich nahe." Das Kreuzzeichen mache deutlich, dass es den Menschen am besten gehe, wenn sich alle Lebensbereiche im Lot befänden. Die Kirchenband "At Light" bereicherte den Gottesdienst zusammen mit der Orgel.

"Pottloser Pep fällt durch"

vor 2 Stunden 41 Minuten
Manchester City verpasst im FA Cup die letzte Chance auf einen Titel in dieser Saison. Und Pep Guardiola geht als Trainer erstmals leer aus. Vor dem Lokalderby gegen Manchester United stehen der Coach und die Mannschaft gehörig unter Druck.London. Bis zur 71. Minute schallte sein Name noch durchs Wembley-Stadion. "Guardiola, wie schön, dass wir dich haben", sangen die Anhänger von Manchester City im Pokal-Halbfinale beim Stand von 1:0. Doch nach dem Ausgleich für Arsenal wurde es still unter den City-Fans. Das 1:2 ließ auch ihre letzte Hoffnung auf einen Titel platzen und bedeutet für Starcoach Pep Guardiola eine ungewohnte Situation: Erstmals in seiner Trainer-Karriere wird der Trophäensammler am Saisonende mit leeren Händen dastehen. Häme und Spott Die britischen Medien sparten deshalb nach dem Pokal-K.o. nicht mit heftiger Kritik. "Pottloser Pep fällt durch die Englisch-Prüfung", spottete das Boulevard-Blatt "Daily Mail" am Montag. Und die "Sun" fragte nach der Pleite gegen die in der Premier League abgeschlagenen Gunners sarkastisch: "Wann hat zuletzt ein großer Club am Saisonende ein wichtiges Spiel gegen Arsenal verloren?"Als Guardiola vor der Saison vom FC Bayern zu den Citizens wechselte, eilte dem spanischen Startrainer sein hervorragender Ruf voraus. Mit Barcelona und München hatte er insgesamt 21 Titel gesammelt. Und nach zehn Siegen in den ersten zehn Pflichtspielen mit Man City sahen einige schon den Beginn einer neuen, dominanten Ära für den Verein. Doch seit Sonntag herrscht endgültig Ernüchterung."Wenn ich keine Trophäen hole, werde ich hier nicht lange sein", hatte Guardiola noch im März gesagt. Da hatte er die Meisterschaft schon öffentlich abgehakt. Aber im FA Cup und in der Champions-League war Man City noch vertreten. Nun erklärte der 46-Jährige, er brauche Zeit. "Wir werden uns in der nächsten Saison verbessern", versprach er nach der Pokal-Enttäuschung. "Wir werden stärker...

Niederlage gegen Mitkonkurrenten um den Abstieg

vor 2 Stunden 41 Minuten
Es ist schwer in Worte zu fassen, was die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gegen die HSG Pleichach vor heimischem Publikum absolvierten. Sie verloren diese wichtige, aber auch nicht hochklassige Landesliga-Partie mit 20:24.Für beide Mannschaften war ein Sieg im Kampf um den Klassenerhalt dringend nötig. Die Gastgeberinnen erzielten erst nach zehn Minuten ihren ersten Treffer. Die schlechte Defensive macht es den Gästen leicht, einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Die HSG-Damen produzierten zu viele Fehler und schlossen ihre Angriffe zu hastig ab. Als die HSG kurz vor der Pause eine Zwei-Minutenstrafe kassierte, zogen die Gäste auf 11:8 davon. Gut besuchter Sportpark Ein schneller Anschlusstreffer gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte ließ wieder Hoffnung im sehr gut besuchten Schwarzenfelder Sportpark aufkommen, doch die Abwehr hatte sich danach immer noch nicht stabilisiert. Immer wieder gelang es dem Gegner durch einfache Aktionen zum Torerfolg zu gelangen. Carina Czichon brachte die Oberpfälzerinnen durch sehr schöne Kontertore wieder in die Partie zurück. Im Zusammenspiel mit Theresa Stubenvoll schafften sie in der 47. Spielminute den lang ersehnten Ausgleichstreffer zum 17:17. Die Stimmung in der Halle war kaum zu überbieten. Doch beide Mannschaften verfielen wieder in das gleiche hektische Spiel wie zum Anfang. Man schaffte es nicht, gegen eine taktisch nicht überzeugende Pleichacher Mannschaft die Oberhand zu gewinnen. Es folgte die schlechteste Phase im Spiel der Heimmannschaft. Ständig drohende Zeitspiele zwecks Einfallslosigkeit im Angriff forderten ihren Tribut. Die Gäste aus Franken bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende war es eine, wie schon so oft in dieser Saison, unnötige 20:24-Niederlage für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Machbare Aufgabe "Es war leider gute Darbietung meiner Mannschaft", sagte Trainer Jürgen Böhm. "Die Aufgabe wäre natürlich...

Segen und Sendung

vor 2 Stunden 41 Minuten
"Ich bin, Herr, zu dir gekommen, komme du nun auch zu mir" sang die Festgemeinde, zur Musik von Josef Frischholz an der Orgel in der Kreuzkirche. Die Konfirmanden Ronja Bauer, Jonas Förster und Leonie Götz unterstrichen durch ihr "Ja, mit Gottes Hilfe" ihre Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche.Wer sich aufmache, müsse mit Gegenwind rechnen. Deshalb sei es gut, sich an diesem Festtag zu erinnern, dass es zuerst nicht das Werk, Tun und Machen des Menschen sei, sondern ein anderer zuerst da sei, der sammle, segne und senden wolle in diese friedlose Welt, sagte Pfarrer Hans-Martin Meuß."Wahrheit oder Lüge, Fluch oder Segen - jeder entscheidet für sich die Ausrichtung. Konfirmanden und Gemeinde sollten die Antwort überlegen, wenn sie die Stimme Christi hören." Mit ihrem Segenswunsch verband Martina Kellermann die Hoffnung, "dass ihr euch trotz einer, laut heutiger Jugend veralteten und langweiligen Kirche, eure Meinung in Glaubensfragen während der Vorbereitung habt bilden können." Mit einem Morgenblasen hatte der Posaunenchor Kohlberg unter Markus Sparrer den Festtag eingeleitet. Mit sieben rhythmischen Gesängen gaben die von Gerlinde Berl und Michaela Janner geführten "Happy Voices" dem Festgottesdienst die passende Note.

Ort der Besinnung

vor 2 Stunden 41 Minuten
Thumsenreuth. Georg Neugirg konnte zur Jahreshauptversammlung des Vereins zur Errichtung und Betreuung einer Kapelle in Kohlbühl im Gasthaus "Am Waldsee" in Schmierofen 24 Mitglieder begrüßen. Neugirg bedankte sich in seinem Rückblick besonders bei den Mitgliedern für den besonderen Zusammenhalt. Zum Arbeitseinsatz des Vereins zur alljährlichen ökumenischen Pfingstandacht brauche er nicht lange bitten. Es seien immer genügend Helfer vor Ort. Mit dem Erlös aus dem anschließenden Kaffeeausschank, zu dem viele Kuchen gespendet werden, wird der gesamte Etat zum Unterhalt der Kapelle auf dem Hasenbühl vom Verein getragen.Die Auferstehungskapelle war vor elf Jahren mit viel Eigenleistung der Mitglieder und unter Mithilfe der örtlichen Handwerksbetriebe errichtet worden. Es entstand ein Ort der Ruhe und der Besinnung. Die besondere Atmosphäre im Innern der Kapelle lädt zum Verweilen ein. Die in den Farben der Auferstehung bestehende Stirnseite verleiht dem Innenraum ein besonders Licht und lässt die geschnitzte Figur des Auferstandenen besonders erstrahlen.Sie drückte die besondere Bedeutung der Pfingstandacht in Zahlen aus. Zweiter Bürgermeister Reinhard Naber bezeichnete die ökumenische Veranstaltung des Vereins als besonders "Highlight" und versprach auch weiterhin seine Unterstützung.

Komfort für die Kuh

vor 2 Stunden 41 Minuten
Mehr Kuh-Komfort und auch eine Erleichterung für die eigene Arbeit: Dies ist die Motivation für Christoph Purucker einen neuen Laufstall in Burggrub zu bauen.Für den 24-jährigen Agrar-Betriebswirt steht dabei das Tierwohl an erster Stelle. "Sein Herz schlägt für die Tiere", bekräftigt auch Mutter Katharina. Schon als kleines Kind habe er immer in den Stall gewollt. Nach zwei Jahren Fremdlehre, Gehilfenprüfung, und drei Semestern an der Landwirtschaftsschule besuchte Christoph die höhere Landbauschule Almesbach. Diese schloss er 2014 als Agrar-Betriebswirt ab.Der Hofnachfolger lebt für seine Tiere und hat sich mit dem hochmodernen Laufstall einen Traum erfüllt. Seine Eltern Katharina und Wolfgang tragen die Entscheidung mit. Nachdem sich Christoph klar für diesen Beruf entschieden hatte, war die Errichtung eines modernen Laufstalls die logische Konsequenz. Neben dem Tierwohl sind hier die Arbeitsbedingungen für die Familie optimal.Bereits in der dritten Generation halten die Puruckers Kühe in Burggrub. Aktuell sind es 65 Milchkühe und ebenso viele Jungtiere. Der alte Anbindestall ist zum Teil schon 50 Jahre alt und bereits drei Mal erweitert worden. Jetzt ist er nicht mehr zeitgemäß, weder für Tier noch Mensch. Wie der Name schon sagt, standen die Tiere im Stall angebunden. Bislang musste die gesamte Familie zweimal am Tag händisch jedes Tier melken. Jetzt, im neuen Laufstall, haben die Kühe und ihre Besitzer mehr Freiheit. Die Kühe leben fast autonom in ihrem neuen Zuhause.Knapp 100 Tiere stehen demnächst in dem großen Gebäude. 86 Liegeboxen stehen ihnen dann zur Verfügung, dazu kommen weitere zehn Boxen für frisch laktierende Kühe sowie ein Abkalbe- und Krankenbucht. Die Tiere entscheiden selbst, wann sie zum Melken gehen. An zwei Stationen tastet ein Laser das Euter ab und legt das Melksystem an. Ein Computer verzeichnet die abgegebene Milchmenge und die Qualität. Als Belohnung und zum Anlocken erhalten die Kühe während...

Urteil in Sicht

vor 2 Stunden 41 Minuten
Die Besetzungsliste hätte auch von Edgar Wallace sein können. Hauptdarsteller ist ein Investmentberater (44) aus Tschechien, der nun angeklagt ist und sagt, er habe keinen Argwohn gegenüber einem Scheck gehabt, der auf 150 Millionen Euro lautete und den er bei der Deutschen Bank in Amberg einlösen wollte. In den weiteren Rollen finden sich ein Unternehmer aus Weißrussland und dessen Partnerin. Sie sollen den Tschechen beauftragt haben, einen von bisher unbekannten Investoren ausgestellten Scheck der Deutschen Bank in Frankfurt an einem Schalter des gleichen Geldinstituts einzulösen.Mitwirkende sind aber auch eine Frau von der Deutschen Bank in Prag, ein Finanzmanager der Schottischen Nationalbank und ein Mann, von dem man nur den Vornamen Adam kennt. Dieser könnte im Hintergrund die Fäden gezogen haben. Einer der Protagonisten gibt sich als "enger Freund" des jetzt angeklagten Investmentberaters aus, soll für ihn auf tschechischem Gebiet die Echtheit des Papiers geklärt und ihn nach Amberg geschickt haben.In der Fortsetzung am Montag stellte sich heraus: Dieser "Freund" war wenige Tage nach der Festnahme des 44-Jährigen im August 2016 sofort zur Vernehmung nach Schwandorf gekommen. Dort wurde klar: Die Staatsanwaltschaft suchte wegen Ladendiebstahls in Weiden nach ihm. Die offen stehende Ahndung zahlte er sofort. Klar ist auch: Auf dem präsentierten Scheck befanden sich Rechtschreibfehler. In einem vorgelegten Beglaubigungsschreiben hatten zwei Vorstandsmitglieder der Deutschen Bank in Frankfurt unterzeichnet. Fälschungen wie alles andere. Der 44-Jährige bleibt dabei: Er habe im Auftrag gehandelt und sehe sich unschuldig verfolgt. Morgen werden die Plädoyers gehalten, soll auch das Urteil gesprochen werden.

Kochkunst pur auf den Tellern

vor 2 Stunden 41 Minuten
Zum vierten Mal richtet Jürgen Haas sein Kulinarik-Fest im Sternwirt in Högen aus. Befreundete Köche tischen das auf, was man nicht alle Tage verspeist. Gebackene Blutwurstpraline auf Jakobsmuschel-Bananenragout mit Chili zum Beispiel. Oder Garnelen-Bratwurst. Das Secreto vom Ibericoschwein zählt ebenso zu den kulinarischen Raritäten. Los geht's am Freitag, 28. April, um 19.30 Uhr in Högen, Einlass ist eine Stunde vorher. Auf was sich Jürgen Haas beim Kulinarik-Fest, für das es noch Karten beim Sternwirt (09663/425) gibt, am meisten freut, verrät er im Interview.Wie kam es dazu, dass Sie ein Kulinarik-Fest ausrichten?Jürgen Haas: Die Idee, die dahinter steckt, ist, mit befreundeten Köchen zu kochen, mit ihnen und den Gästen einen schönen Abend zu verbringen. Als wir 2013 das erste Kulinarik-Fest ausrichteten, war es gleich ausgebucht. Damals kochten mit mir befreundete Köche, die mich in meiner Lehrzeit und im Arbeitsleben begleitet haben. Heute sind es teilweise wieder Freunde von den Freunden, die bei uns kochen. Heuer ist das Kulinarik-Fest ein bisschen unter dem Thema Superfood und Powerfood angelegt, dazu gehören Quinoa, Chiasamen und Bulgur. Außerdem bieten wir Mozzarella-Verkostung der Biokäserei Wohlfahrt aus Weißenberg, Coffee-Tasting mit Tommy Hoppe von der Bavarian Roasting Company und Edelbierverkostung von Biersommelier Helmut Ell und Ivan Nikoloski.Wie einfach beziehungsweise schwer ist es, Köche für dieses Koch-Event zu gewinnen?Das ist eigentlich relativ einfach, zumal die Köche ja dadurch auch die Gelegenheit haben, sich zu präsentieren. Jeder Koch bringt seine eigenen Lieblingsgerichte mit. Nehmen wir Sternekoch Wolfgang Müller, er ist gelernter Metzger, hat dann Koch gelernt und sich zwei Sterne erkocht. Ein Faible für das Wursten hat er immer noch, also bereitet er eine Garnelen-Kalbsbratwurst zu.Auf was freuen Sie sich persönlich am meisten?Es...

Konrad Paulus verewigen

vor 2 Stunden 41 Minuten
Vor sieben Jahrzehnten gründete Konrad Paulus in der Herzogstadt den Ortsverband der FDP. Ihn stellten die Liberalen beim Jubiläum besonders in den Mittelpunkt. Jetzt soll dieser fast legendäre ehemalige Bürgermeister noch weiter ins Blickfeld rücken.Kreisschatzmeister Achim Groth erinnerte bei der Feierstunde zum 70-jährigen Jubiläum der liberalen Partei im Landkreis Amberg-Sulzbach an die Gründung der FDP in der schwierigen Nachkriegssituation. Damals sei jedes politische Engagement genau von den amerikanischen Besatzungsoffizieren überwacht worden.Die lange Reihe hervorragender liberaler Politiker in der Herzogstadt stellte der Ortsvorsitzende Christian Weiß im Hotel-Gasthof "Zum Bartl" vor. Angefangen mit Konrad Paulus, dem Parteigründer und langjährigen Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg, über Persönlichkeiten wie Karl Winkler, Hans Kopp und Helmut Lösch bis hin zu den jetzt Aktiven, die sich im Stadtrat und im Kreistag zum Wohl ihrer Mitbürger einsetzen. Ideen für die Stadt 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein fasste diese kontinuierliche politische Arbeit zusammen: "Seit sieben Jahrzehnten bringen wir in der Stadt mit unseren Anträgen viele Ideen auf den Weg. Wir Liberale haben immer dazu beigetragen, dass es mit der Stadt aufwärts geht. Die Geschichte der FDP ist eine Erfolgsgeschichte." Deshalb fordern die Liberalen, dass endlich eine Straße nach dem Gründer der Sulzbach-Rosenberger FDP, Bürgermeister Konrad Paulus, benannt wird."Nicht die Arbeitskosten sind zu hoch, sondern das bürokratische Drumherum belastet die Unternehmen." Das war die Kernaussage von Alfred Duin, Landesvorsitzender der FDP, beim Festvortrag. Duin ist selbstständiger Unternehmer, und so war sein Referat ein leidenschaftliches Plädoyer für Freiheit, Eigeninitiative und Verantwortung."Ich bin durch und durch Mittelständler, ich möchte mehr Freiheiten, und diese Freiheiten sollen meinen Mitarbeitern...

In bewährten Händen

vor 2 Stunden 41 Minuten
Die Führung des CSU-Ortsverbands Neusorg bleibt in bewährten Händen. Im Gasthof Dumler wurde Gerald Braun wiedergewählt. Zur Seite stehen ihm als Stellvertreter Markus Dumler und Oliver Becher. Schatzmeister ist Matthias Sischka, das Protokoll führt Markus Dumler. Neusorg. (öt) Als Beisitzer wählten die Mitglieder Gerhard Fröhlich, Josef Hösl, Thomas Küffner, Stefanie Philipp und Alexander Veigl. Die Kasse prüfen Daniel Heining und Gerhard Schmid. Weiter bestimmte die Versammlung als Delegierte zur Kreisvertreterversammlung Gerald Braun, Markus Dumler, Thomas Küffner und Matthias Sischka. Ersatzdelegierte wurden Oliver Becher, Josef Hösl, Hans Zetlmeisl und Andreas Skalsky. Zu Delegierten zur Wahl der Bezirks- und Landtagskandidaten kürten die Mitglieder Gerald Braun und Markus Dumler, zu Ersatzdelegierten Matthias Sischka und Thomas Küffner. Im Vorfeld der Neuwahlen hatte Vorsitzender Gerald Braun seinen Rechenschaftsbericht vorgelegt. Dabei bezifferte er den Mitgliederstand auf unverändert 55 Personen. Ein Highlight im vergangenen Jahr war das Familienfest. Hier dankte Braun der Kindertheatergruppe des Fichtelgebirgsvereins unter der Leitung von Cordula Philipp sowie allen Kuchenbäckerinnen.Ebenso fand im Rahmen des Neusorger Ferienkalenders ein Drachensteigen für Kinder statt. Beide Veranstaltungen stehen auch heuer wieder im Terminkalender. Außerdem beabsichtigt der Ortsverband einen Ausflug nach Schwandorf und in das Labyrinth der Felsenkeller durchzuführen.Natürlich, so der Vorsitzende weiter, stehen ebenfalls wieder Arbeiten für die Bundestagswahlen an. Hier werde der Ortsverband die Kandidaten der CSU mit allen Kräften unterstützen und versuchen die Bürger zu überzeugen, dass eine starke CSU im Bund nicht nur für Bayern besonders wichtig ist.Braun lobte außerdem das Engagement der jüngeren Generation im Ortsverband. Dies zeige, dass die Werte der Christlich Sozialen Union nicht an Bedeutung verloren...

Sportliches Kräftemessen

vor 2 Stunden 41 Minuten
Das Jubiläumsjahr des 1. Sport-Kegel-Clubs 1977 hatte mit der Austragung der Marktmeisterschaft einen weiteren sportlichen Höhepunkt. Dazu kam noch das Jubiläumsturnier, an dem die Mannschaften vom TV Eibach, SC Luhe-Wildenau und ESV Schweinfurt sowie des Gastgebers teilnahmen.Vorsitzender Andreas Stahl, Stellvertreter Bernd Volkmer und Sportwart Robert Rosenkranz erfüllten beim Jubiläumsabend am Samstag in der Mehrzweckhalle eine dankbare Aufgabe bei der Auszeichnung der Sieger und teilnehmenden Mannschaften. Beim Jubiläumsturnier gab es ein Kräftemessen, das in sportlicher fairer Art und in bester Kameradschaft abgewickelt wurde.Als Sieder ging der 1. SKC mit 3270 Holz hervor. Den zweiten Platz belegte der TV Eibach mit 3199 Holz. Dritter wurde der SC Luhe-Wildenau mit 3233 Holz und den vierten Platz holte sich der ESV Schweinfurt mit 3235 Holz. 28 Mannschaften mit 93 Keglern beteiligten sich an der diesjährigen Marktmeisterschaft. Mannschaftssieger wurden die "Promillos" IV mit souveränen 1008 Holz. Den zweiten Platz belegte die 1. Mannschaft des FC-Bayern-Fanclubs mit 997 Holz und der Fanclub "Flosser Adler" schaffte mit 870 Holz den dritten Platz. Auf Platz 4 folgte der SV Floß (Fußball) mit 854 Holz und Platz 5 ging an den FCN-Fanclub mit 850 Holz. Als beste Damenmannschaft präsentierten sich die "Alten Schachtln" aus Pauschendorf.Bester Einzelkegler bei den Sportkeglern wurde Vorsitzender Stahl mit 303 Punkten, gefolgt von Thomas Schmidt (300 Punkte) und Robert Rosenkranz (280 Punkte). Als Einzelbester bei den Privatkeglern trug sich Armin Bayer (256 Punkte) in die Siegerliste ein, gefolgt von Hartmut Paukner (253) und Andrea Paukner (249). Die Auszeichnung für die meiste Beteiligung ging an die "Promillos".

Der Anfang ist gemacht

vor 2 Stunden 41 Minuten
Der Auftakt des St.-Anna-Wallfahrtsjahres am Weißen Sonntag hat Tradition. Die Öffnung der Wallfahrtspforte zieht jeweils eine sehr große Zahl von Gläubigen an.Sie zogen mit Kaplan Daniel Fenk betend in einer feierlichen Prozession, begleitet von den Fahnenabordnungen der kirchlichen Verbände und Vereine zur Wallfahrtskirche St. Anna, wo sie von Weihbischof Dr. Josef Graf und Dekan Walter Hellauer empfangen wurden. Zur liturgischen Öffnung der Wallfahrtpforte pochte Dekan Walter Hellauer dreimal symbolisch an das Portal.Beim feierlichen Einzug sang der Weihbischof "Unser Herr Jesus Christus hat gesagt: Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht wird gerettet werden." Und er ergänzte: "Darum bitten wir: Gott, unser Vater, lass alle, die in diesem Wallfahrtsjahr zur heiligen Mutter Anna durch diese Pforte eintreten, erfahren, dass dein Sohn Jesus Christus der Angelpunkt der Begegnung zwischen dir und den Menschen ist." Bezugspunkt Ostern Es folgte die Festmesse in Konzelebration, umrahmt vom Kirchenchor und den Bläsern von St. Marien mit liturgischen Gesängen und der Messe von Johannes Joseph Schweitzer unter der Leitung von Kirchenmusiker Steffen Kordmann. "Ich finde es gar nicht unpassend, dass die Wallfahrtsaison in St. Anna immer am zweiten Ostersonntag eröffnet wird", leitete der Weihbischof seine Predigt ein. In der Verkündigung dieses Sonntages geht es um den Osterglauben und in den dazugehörigen Evangelien würden Frauen als erste Zeugen der Auferstehung eine wichtige Rolle spielen. Ein entscheidender Anknüpfungspunkt. Denn die Wallfahrtskirche sei einer Frau, der heiligen Anna, geweiht. Der Mutter Mariens und damit der Großmutter Jesu.Der Osterglaube sei nichts für Leichtgläubige, unterstrich der Festprediger. So sei im Lukas-Evangelium dargelegt, wie die Frauen vom Grab zurückkehrten mit der Botschaft der Auferstehung Jesu. Als "Weibergeschwätz" sei das anfangs abgetan worden. Auch der...

Abgeordneter Florian von Brunn besichtigt Synagoge

vor 2 Stunden 41 Minuten
Einen Einblick in die Besonderheit der jüdischen Vergangenheit und Geschichte im Markt Floß vermittelte Bürgermeister Günter Stich dem Abgeordneten des Bayerischen Landtages, Florian von Brunn. Landtagskollegin Annette Karl hatte ihren oberbayerischen Kollegen von Brunn in die Oberpfalz und in den SPD-Kreisverband Neustadt eingeladen. Von Brunn ist Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz und auch im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tätig. Bürgermeister Stich nutzte die Gelegenheit, dem Münchner Abgeordneten, der sich auch um den Landesvorsitz der Bayern SPD bewirbt, auch die Probleme und finanziellen Sorgen einer Nordoberpfälzer Kommune darzustellen. Sorgen bereiten vielen Kommunen der Unterhalt und die notwendigen Sanierungen an kommunalen Einrichtungen. Dies konnten auch die SPD-Ortsvorsitzende Eli Dreßler und SPD-Fraktionssprecher im Marktgemeinderat Robert Lindner bestätigen.

Kegler hoffen auf Pokal

vor 2 Stunden 41 Minuten
Der 128 Mitglieder starke Kegelverein "Unter uns" blickt in der Jahreshauptversammlung auf viele gesellschaftliche Ereignisse zurück.Mit je einer Damen-, Herren- und Mix-Mannschaft traten die insgesamt 15 Aktiven an. Neben Tagesfahrten, Zoiglwochenenden und Weihnachtsfeiern wurden auch alljährlich die runden Geburtstage gefeiert. Das Faschingskegeln sowie die Teilnahme am "Fest 4" und dem Ferienprogramm unterstützten die Kegelfreunde ebenfalls. Ingrid Teichert, Technische Leiterin, blickte auf die Erfolge bei den internen Vereinsmeisterschaften zurück. Die besten Kegler waren Erika Herrmann und Markus Reiser. Ihr Dank galt besonders Bahnwart Klaus Hensel, der die Reparaturen an der schon etwas älteren Kegelbahn in Windischeschenbach eigenständig durchführte.Besonders stolz sei man auf den aktuellen Erfolg des Herrenteams. Sie stehen seit langer Zeit einmal wieder im Pokalfinalspiel der Kegelvereinigung Oberpfalz/Oberfranken. Mitte Mai entscheidet sich, ob der KVOO-Pokal nach Windischeschenbach oder nach Schwarzenbach geht. Bei einem Sieg wünschen sich die Herren neue T-Shirts mit Pokalaufdruck.Die Vereinskasse wies einen positiven Kassenbestand auf, allerdings stehe die Jahresrechnung 2016 für die Kegelbahn noch aus. Dank galt allen, die sich am Vereinsgeschehen aktiv beteiligten.Der künftige Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzende Livea Rahn, Stellvertreterin Ingrid Teichert, Kassierin Vera Prifling, Organisatorische Leitung Anni Hensel, Technischer Leiter Klaus Hensel, Schriftführerin Martina Prölß. Matthias Luber setzte sich souverän als erster Kassenprüfer durch, ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab es bei Helena Buch und Hans Schäffler. Mit 12 zu 11 Stimmen wurde Hans Schäffler zum zweiten Kassenprüfer gewählt. Beisitzer sind Kerstin Müller, Reinhold Wagner, Josef Stangl und Stephan Buch.Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte allen für die Beteiligung bei gesellschaftlichen Ereignissen.

Die Reformation ist nicht nur Geschichte

vor 2 Stunden 41 Minuten
Mit der Frage "500 Jahre Reformation: Alte Geschichten oder Brisanz für heute?" befasst sich am Mittwoch, 3. Mai, ab 19 Uhr ein Vortrag im LCC. Er wird in Kooperation des Evangelischen Bildungswerks (EBW), der Katholischen Erwachsenen-Bildung (KEB) und der Volkshochschule (VHS) angeboten.Harald Hofmann, so eine Pressemitteilung, rekapituliert in seinem Referat nicht nur die Geschichte der Reformation, sondern stellt auch Bezüge zu Fragestellungen des Hier und Jetzt her. Ende Oktober 1517, vor fast 500 Jahren also, schrieb in Erfurt ein unbekannter Mönch namens Martin Luther Weltgeschichte. Mit seinen 95 Thesen gegen Missstände in der mittelalterlichen Kirche begann die Reformation.Wie fast alle Menschen christlichen Glaubens damals trieb auch Luther eine große Angst um: die Angst vor dem Fegefeuer oder der ewigen Hölle. Sie mündete in die zentrale Frage, welche religiösen Leistungen muss man erbringen, um vor Gott Gnade zu finden? Ein halbes Jahrtausend später, ist eine derartige Geisteshaltung weitgehend bedeutungslos. Auch die Ängste, die früher zum Alltag gehörten, haben sich, wie vieles andere, säkularisiert und von einem religiös geprägten Lebensgefühl losgelöst. Neue Ängste sind dazugekommen.Die Drohungen eines vermeintlich gnadenlosen Gottes wurden ersetzt von den Gefahren einer globalisierten, unüberschaubaren, oft gnadenlosen Welt: Angst vor sozialem Abstieg, dem Verlust des Arbeitsplatzes, Armut im Alter, Zerstörung der Umwelt, weltweite Krisenherde, die Schere zwischen Gewinnern und Verlierern, politische Einflusslosigkeit. Die entscheidende Frage von heute lautet eher: Wie bekomme ich eine gnädige Welt?Die Themen der Reformationszeit sind mithin in anderer Gestalt auch Themen von heute. Die Reformation, so eine Sichtweise, hat also Sprengkraft, auch noch heute. Der Vortragsabend will über das Gedenken an das historische Ereignis hinaus Brücken schlagen zwischen biblischen Hintergründen,...

Wacker geschlagen

vor 2 Stunden 41 Minuten
Das HCA-Gymnasium präsentierte sich auch heuer bei dem Vorlesewettbewerb in Französisch für weiterführende Schulen der Oberpfalz. Zusammen mit ihrer Lehrerin Marianne Moosburger fuhren sechs Gymnasiasten in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten für einen Nachmittag nach Regensburg, um sich dieser Herausforderung zu stellen.Im Thon-Dittmer-Palais am Haidplatz wurden sie bereits von der Bibliotheksleiterin sowie der Vorsitzenden des deutsch-französischen Freundschaftsclubs, Ursula Kramer, und der Jury erwartet. Je nach Lernjahren und Schultypus musste ein vorbereiteter Text vorgetragen werden. Zwei Minuten hatte jeder Teilnehmer, um sich für die Auswahl der Besten dieser Runde zu qualifizieren.Dazu gehörte immerhin die Hälfte der HCA-Schüler bei mehr als 50 Vortragenden. Kristina Ehrlich (7 b), Tilma Zhupani (9 S) und Nina Ruder (9 FL1) mussten auf der Ebene dieser Ausscheidung nun einen ihnen unbekannten Text vortragen. Zwar waren die Sulzbach-Rosenberger am Ende nicht unter den ersten drei Gewinnern, doch die Wettbewerbs-Jury bescheinigte ihnen "ein hohes Niveau" und zeichnete sie mit einem Zertifikat aus.

Schlagkräftige Teams am Start

vor 2 Stunden 41 Minuten
Die "Red Sharks" gelten als Aushängeschild des TSV Pleystein. Mit Teamgeist und hartem Training wollen die Volleyballerinnen auch die kommende Saison erfolgreich gestalten.In der Generalversammlung der TSV-Volleyballabteilung "Red Sharks" am Freitag im Sportheim ließ Spartenleiter Bernhard Vater die gesellschaftlichen sowie sportlichen Aktivitäten in der Saison 2016/2017 eingehend Revue passieren."Unsere erste Damenmannschaft spielte in der Bezirksklasse Nord. Vor dem Start in die neue Saison wurde das Hauptaugenmerk darauf gelegt, mit einem variablen Spielsystem an den Start zu gehen, um mehr Möglichkeiten zu haben, Spielerinnen bei Abwesenheit zu kompensieren. Des Weiteren sollte die Annahme verbessert werden", erläuterte Vater.In die Saison sei man mit der Teilnahme am Bezirkspokal in Hahnbach gestartet. Hier sei punktgleich mit dem Ersten und Zweiten der dritte Platz erreicht worden. "Die zweite Damenmannschaft hat uns alle positiv überrascht und mit einem tollen zweiten Platz den Aufstieg in die Kreisliga geschafft. Mit einem Durchschnittsalter von nur 16 Jahren hat sie die Kreisklasse aufgemischt und mit 10 Siegen in 12 Spielen geglänzt." Werbung für den Sport Erfreulich sei auch die Tatsache, dass eine dritte Trainingsgruppe unter der Leitung von Anna Gall nun jeden Freitag trainiere und auf eine Jugendrunde vorbereitet werde. Vater ging auch auf den eigenen Volleyball-Teamcup mit 10 Mannschaften ein, der wieder eine Werbung für den Volleyballsport gewesen sei.Es wurden 412 Übungsstunden einschließlich der Spieltage abgehalten und 65 Trainingseinheiten absolviert. An Kilometern wurden für Spieltage und diverse Staffeltage 2122 zurückgelegt. Höhepunkte waren die Mitwirkung am Multi-Kulti-Abend mit einem eigenen Stand, die Weihnachtsfeier und die Teilnahme am Faschingsumzug. Vater überreichte Dankpräsente an Trainer Winfried Hartwig, Schatzmeisterin Judith Götz und Schriftführerin...

Jugend will streiten für Europa

vor 2 Stunden 41 Minuten
Amberg-Sulzbach/Duisburg. Die Festung Europa steht für viele junge Menschen im krassen Gegensatz zu dem, was sie als europäische Werte verstehen. Gleichzeitig fehlt jedoch vielen von ihnen, die in Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit oder prekären Beschäftigungsverhältnissen leben, eine Vorstellung davon, was die Europäische Union für ihre Interessen tun könnte.Genau das wollen die Jusos ändern: Über 1000 junge Linke trafen sich zum Kongress "Europe: turn left!", der Young European Socialists im Landschaftspark Nord in Duisburg, um ein Zeichen der Geschlossenheit zu setzten - und dafür, dass die Jugend die Hoffnung auf ein transparentes, demokratisches und solidarisches Europa nicht aufgegeben hat, sondern dafür streiten wird, in Diskussionen oder auf der Straße. Einziger Vertreter der Oberpfalz war der Juso-Unterbezirksvorsitzende von Amberg-Sulzbach-Neumarkt, Lukas Stollner.Die Young European Socialists sind der Zusammenschluss von 63 sozialistischen und sozialdemokratischen Jugendorganisationen aus 47 Staaten in Europa. Gleichzeitig ist sie die Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) und gehört der Sozialistischen Jugend-Internationalen IUSY an. Auf dem Kongress traten neben Sergei Stanischew, dem Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, auf."Die gemeinsame Idee eines solidarischen und gerechten Europas war bei allen Delegationen mehr als spürbar, denn unsere Generation ist die erste europäische. Umso mehr müssen wir jeden Tag für ein solidarisches, gerechtes und friedliches Europa kämpfen, denn es geht um unsere Zukunft", fasste Lukas Stollner seine Eindrücke zusammen. Der Kongress verabschiedete ein Manifest, das ein anderes Europa fordert - eines, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Kapital.

Zwei Krippen kooperieren

vor 2 Stunden 41 Minuten
Amberg. Die Johanniter-Krippen Hammermühlenkinder (Freudenberg) und Pusteblume (Amberg) wollen kooperieren. Dies ist das Ergebnis eines gemeinsamen Ausflugs der ältesten Kinder aus beiden Einrichtungen zum ersten Kennenlernen nach Amberg. Auf dem Bauernmarkt am Marktplatz gab es viel zu entdecken. Höhepunkt war für die Kinder ein Drechsler, der ihnen zeigte, wie ein Stück Holz zum Ei wird. Zur Stärkung gab es eine Brotzeit am Hochzeitsbrunnen. Die Krippenleitungen sind sich nach diesem Tag einig, auch in Zukunft ähnliche Treffen zu veranstalten. Gegenseitige Besuche sind ebenfalls vorgesehen. "Nach dem bereits stattgefundenen gemeinsamen Elternabend der Krippen ist auch geplant, dass das Personal in der jeweils anderen Krippe hospitiert. Uns ist die Kooperation besonders wichtig, da wir möchten, dass sich die Kinder gegenseitig kennenlernen und neue Freundschaften geknüpft werden können", sagte Stefanie Strenzel, die Leiterin der Hammermühlenkinder.

Bessere Förderung bei Dyskalkulie

vor 2 Stunden 41 Minuten
"Hey, du kannst wohl nicht rechnen?": Ein Satz, denn Martina Popps Sohn sehr oft hört. Es verletzt ihn, auch wenn er tatsächlich eine Rechenschwäche hat. Seine Mama wünscht sich für Kinder mit Dyskalkulie eine bessere Förderung.Amberg-Sulzbach. Als der Junge in die zweite Klasse ging, bemerkte seine Mutter, dass ihr Kind enorme Schwierigkeiten mit Mathe hatte. Der Bub war mit dem Einmaleins überfordert, tat sich schwer mit Plus-Minus-Rechnen im 100er-Bereich. Sie ließ ihn in der Kinder- und Jugendpsychiatrie testen. Der heute 12-Jährige leidet an Dyskalkulie, einer Rechenschwäche, lautete das Ergebnis."Danach musste ich erst einmal herausfinden, wo man Hilfe bekommt", erinnert sich die Frau an die Zeit nach der Diagnose zurück. Im Landkreis gibt es eine einzige Dyskalkulie-Therapeutin, sie praktiziert in Kümmersbruck. Therapiesitzungen finanziert zu bekommen, sei "ein Riesen-Aufwand gewesen". "Sehr persönlich" Martina Popp schildert ihre Erfahrungen mit den Anträgen, die sie beim Jugendamt stellen musste. Über manche Fragen, die ihr Sohn beantworten musste, empört sie sich noch heute: "Das sind Sachen, die die Kinder sich gar nicht trauen, zu beantworten", sagt sie. "Das wurde schon sehr persönlich." So sollte ihr Sohn laut Fragebogen sagen, wie er sich mit seiner Rechenschwäche fühle. Oder wie die Belastung für die Familie sei, ob das Kind deshalb depressiv sei, ausgegrenzt werde, ob es bei Lehrern und Erwachsenen auf Unverständnis stoße."Man muss sich da als Betroffene wirklich viel sehr viel gefallen lassen", sagt Martina Popp. "Und man muss darum kämpfen, dass man Therapiestunden bekommt." Normalerweise sei bei nur einer Therapeutin im Landkreis eine Wartezeit von einem Jahr die Regel. Martina Popp fand einen Kompromiss, dass ihr Kind früher dran kam. Sie ließ ihn vom Nachmittagsunterricht, nämlich Religion, befreien und brachte ihn in der Mittagszeit zu den Sitzungen. "Das haben wir in der dritten...

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