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Aktualisiert: vor 2 Stunden 41 Minuten

USA stellen Bündnis vor eine Zerreißprobe

Fr, 26/05/2017 - 22:15
Die Unberechenbarkeit Trumps und die Ungewissheit im Klimaschutz und Handel stürzen die G7 in eine schwere Krise. Gastgeber Italien muss eine schwere Schlappe hinnehmen.Taormina. Die G7-Gruppe der führenden Industrieländer kämpft angesichts schwerer Differenzen mit den USA um den Zusammenhalt des westlichen Bündnisses. Beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Taormina auf Sizilien blieb US-Präsident Donald Trump auf Konfrontationskurs zu den anderen sechs Staaten. In der besonders umstrittenen Klima- und Handelspolitik zeichnete sich zu Beginn des Treffens am Freitag keine gemeinsame Linie ab. Wegen der anhaltenden Blockade der Trump-Administration scheiterte Gastgeber Italien auch mit dem Vorstoß für einen umfassenden Plan zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Einigkeit demonstrierten die G7 nur im Anti-Terrorkampf. EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker mahnten zum Auftakt des Gipfels den Westen zur Einheit. Klar für freien Handel? Offen ist, ob sich die G7 nach den zweitägigen Beratungen in ihrem Abschlussdokument - wie in der Vergangenheit - klar für freien Handel und gegen Protektionismus aussprechen. Bisher hat die neue US-Regierung auch im Kreis der großen Industrie- und Schwellenländer (G20) ein Bekenntnis blockiert. "Ein Tiefpunkt" Tusk rechnete mit harten Debatten. "Es besteht kein Zweifel daran, dass dies der schwierigste G7-Gipfel in Jahren sein wird." Auch andere Beobachter sprachen von einem "Tiefpunkt" und warnten vor einem "Reinfall". Die G7-Partner erwarten auch Aufschluss über die Position Trumps zum Pariser Klimaschutzabkommen, in dem sich die Staatengemeinschaft verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Trump hatte mit einem Ausstieg aus dem Abkommen gedroht.Außer Trump sind auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die britische Premierministerin Theresa May und der italienische Ministerpräsident Paolo...

Elektrisches Stadtauto ab 2018

Fr, 26/05/2017 - 22:12
Aachen. Der Entwickler des Post-Elektrolieferwagens Streetscooter, der Aachener Professor Günter Schuh, plant jetzt ein Modell für Privatkunden. Das elektrische Stadtauto "e.GO Life" soll 2018 in Serie gehen. Pro Jahr könnten in der Aachener Produktion bis zu 10 000 Autos produziert werden, teilte das Unternehmen e.GO Mobile AG mit. Vorstandschef ist Günter Schuh, der im Schulterschluss mit der Technischen Hochschule Aachen schon den Elektrolieferwagen Streetscooter entwickelt hat, den die Post mit ihrer Tochtergesellschaft baut. Die Post-Tochter Streetscooter und e.GO Mobile arbeiten nach Angaben beider Unternehmen unabhängig voneinander.

Roßkopf hofft auf WM-Medaillen

Fr, 26/05/2017 - 22:12
Düsseldorf. Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf geht mit Medaillenhoffnungen in die am Montag beginnende Heim-WM in Düsseldorf. "Wir waren im eigenen Land immer sehr erfolgreich. Ich weiß seit der WM 1989 in Dortmund sehr genau, dass wir bei einem Turnier in Deutschland von den Fans getragen werden", sagte der frühere Doppel-Weltmeister und Einzel-Europameister in einem dpa-Interview."Natürlich erwarten alle, dass die Chinesen am Ende wieder überall vorne stehen werden. Aber meine Spieler wissen: Auch die sind schlagbar. Wir wollen in allen Wettbewerben um die Medaillen mitspielen", sagte Roßkopf weiter. Die Weltmeisterschaften in Düsseldorf beginnen an diesem Montag und dauern bis zum 5. Juni.

Ganz schwer für Kerber

Fr, 26/05/2017 - 22:12
Paris. Die deutschen Tennis-Herren stehen bei den French Open vor schwierigen Aufgaben, aber auch für die Weltranglisten-Erste Angelique Kerber dürfte der Auftakt in Paris knifflig werden. Die topgesetzte zweimalige Grand-Slam-Siegerin bekam am Freitag für die erste Runde die frühere Australian-Open-Halbfinalistin Jekaterina Makarowa zugelost. Die Russin ist derzeit Nummer 40 der Welt, zählte aber auch schon zu den Top Ten."Das ist kein Glückslos. Das ist ein unglaublich schweres und gefährliches Los", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner am Rande des Turniers in Nürnberg. "Gegen Makarowa möchte keine der Gesetzten in der ersten Runde kommen. Andererseits ist es vielleicht genau das, was sie braucht, damit sie von Anfang an konzentriert ist."Seit Monaten sucht Kerber nach ihrer fantastischen Form aus der Saison 2016, in der sie bei den Australian Open und den US Open triumphierte. Beim Sandplatz-Spektakel in Paris war die Kielerin allerdings vor zwölf Monaten gleich zum Auftakt an der Niederländerin Kiki Bertens gescheitert. Im direkten Vergleich mit der Doppelspezialistin Makarowa führt Kerber mit 7:4-Siegen.Auch der formstarke Alexander Zverev, der in Paris von Sonntag an erstmals als Top-Ten-Spieler bei einem Grand-Slam-Turnier antritt, hätte eine leichtere Aufgabe erwischen können. Gegen den spanischen Sandplatz-Spezialisten Fernando Verdasco hat der 20-jährige Hamburger aber vor Kurzem in Madrid gewonnen.Vor allem für die deutsche Herren-Garde hinter dem jungen Hoffnungsträger wird der Auftakt fast unlösbar. Philipp Kohlschreiber muss gleich zum Auftakt gegen Top-20-Spieler Nick Kyrgios aus Australien ran. Jan-Lennard Struff trifft in der ersten Runde auf den früheren Top-Ten-Profi Tomas Berdych aus Tschechien, Dustin Brown spielt gegen den Weltranglisten-16. Gael Monfils aus Frankreich.In der Damen-Konkurrenz fehlt die deutsche Nummer zwei Laura Siegemund. Die Metzingerin erlitt in Nürnberg...

Bamberg will den "Sweep"

Fr, 26/05/2017 - 22:12
Am Sonntag kann das Basketball-Halbfinale der beiden Branchengrößen Bamberg und Bayern entschieden sein. Nach einem Last-Minute-Erfolg in München will der Titelverteidiger alles klar machen. Für die Münchner scheinen die Franken aktuell einfach nicht zu knacken.München. Nihad Djedovic zuckte kurz mit den Schultern und meinte dann mit Blick auf ein drohendes Playoff-Scheitern der Basketballer des FC Bayern: "Wenn es nicht reicht, dann reicht es nicht." Überbordend optimistisch klang das nicht, aber wie sollte das beim Stand von 0:2 im Halbfinal-Kracher gegen Brose Bamberg auch anders sein. Beim 76:80 präsentierten sich die Bayern am Donnerstag zwar komplett anders als zuvor bei der 59:82-Blamage im Spiel eins der "Best-of-Five"-Serie - das Ergebnis war letztlich aber nicht weniger bitter. In den wirklich wichtigen Spielen findet Bayern einfach kein Mittel gegen die Franken.Der Branchenprimus indes steht unmittelbar vor dem Einzug ins Finale, schon am Sonntag (17.00 Uhr/Sport1) kann das Team von Coach Andrea Trinchieri alles klar machen. Und das hat Bamberg wohl just der Euroleague zu verdanken, die dem Team in dieser Saison ein Mammutprogramm aufgehalst und in der heimischen Bundesliga für ein paar ungewohnte Schwächephasen gesorgt hatte. "Die Erfahrung ist wichtig", erklärte Topscorer Fabien Causeur. "Es gab viele Spiele wie das heute, die wir verloren hatten. Wir haben aber gelernt, wie man sie gewinnt."Nachdem sich München von der ersten Pleite gut erholt gezeigt und in eigener Halle phasenweise mit elf Punkten geführt hatte, blieb Bamberg in den letzten Minuten abgezockter. Ein Korbleger des Münchners Dru Joyce, der vom Ring wieder raussprang; zwei Punkte von Janis Strelnieks zum 78:76; dann ein Ballverlust der Bayern und zwei finale Freiwürfe von Darius Miller entschieden das Match."Wenn du in den Playoffs gegen einen solchen Gegner auswärts bestehen willst, musst du 40 Minuten ruhig und konzentriert spielen und auf...

Phillipinische Armee kämpft gegen Islamisten

Fr, 26/05/2017 - 22:10
Manila. Bei Kämpfen zwischen islamistischen Rebellen und Regierungstruppen in der südphilippinischen Stadt Marawi sind nach jüngsten Angaben des Militärs mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Bürgermeister Majul Gandamra appellierte am Freitag an die Armee, Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen. Wegen der Kämpfe sind Zehntausende auf der Flucht. Die Stadt auf der Insel Mindanao, der zweitgrößten Insel des Landes, zählt mehr als 200 000 Einwohner."Lasst uns den Einsatz von schwerer Artillerie begrenzen", appellierte der Bürgermeister im Rundfunk an die Armee. In der Stadt war Mörserfeuer zu hören. Zudem warf die Luftwaffe Bomben über mutmaßlichen Verstecken der Rebellen ab. Gandamra zufolge sind viele Menschen in ihren Häusern gefangen. Vermutet wird, dass sich etwa 40 Rebellen in der Stadt aufhalten. Sie sollen auch mehr als ein Dutzend Geiseln genommen haben. Bei den Islamisten handelt es sich überwiegend um Angehörige einer lokalen Terrorgruppe namens Maute, die dem Islamischen Staat (IS) Treue geschworen hat.

Immer auch ein bisschen Wahlkampf

Fr, 26/05/2017 - 22:10
Auch Politiker nutzen den Kirchentag gerne für einen großen Auftritt. Der frühere US-Präsident Obama stahl dabei allen die Show. Und erstmals waren auch Vertreter der AfD dabei.Berlin. Den glanzvollsten Auftritt hatte am Donnerstag die Bundeskanzlerin: Am Brandenburger Tor neben dem einst mächtigsten Mann der Welt. Angela Merkel und Ex-Präsident Barack Obama, das war zweifellos der Höhepunkt der politischen Auftritte beim Evangelischen Kirchentag. Aber auch andere Politiker nutzten das Christentreffen, um Botschaften aller Art zu übermitteln.Die SPD, so war hinter den Kulissen zu hören, war nicht glücklich über das Stelldichein der beiden Protestanten, das allein vor Ort rund 70 000 Menschen verfolgten. Dafür hatte ihr Spitzenkandidat Martin Schulz am Freitag dann sein Podium im voll besetzten Berliner Dom. Und nutzte die Gelegenheit, um für einen fairen Wahlkampf zu werben und hoffnungsfroh anzukündigen, dass die "Zeit der Vernunft wiederkommt", aber auch, um seine Konkurrentin Angela Merkel gegen Obamas Nachfolger Donald Trump zu verteidigen. Es gehe gar nicht, dass ein Präsident im Stile eines autokratischen Herrschers daherkomme und die Bundeskanzlerin in einer "derart demütigenden Weise behandelt", so Schulz.Mehrere Auftritte hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zu absolvieren, der auch Mitglied des Kirchentags-Präsidiums ist: Dazu gehörte auch, dass er sich mit Flüchtlingen auf ein Podium setzte und "hautnah" erfuhr, mit welchen Schwierigkeiten diese im Alltag zu kämpfen haben. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte mit Störern zu kämpfen: Aktivistinnen sorgten am Freitag in der Kaiser-Willhelm-Gedächtniskirche mit Zwischenrufen und Protesten für einen Eklat. Sie kritisierten eine "Verstrickung der evangelischen Kirche mit der Bundeswehr".Fast so etwas wie ein Heimspiel dürfte der Kirchentag für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werden, der eigentlich Präsident des nächsten...

Polizei meldet weitere Festnahmen

Fr, 26/05/2017 - 22:10
Manchester. Mit einem Großaufgebot an Ermittlern versucht die Polizei in Großbritannien das islamistische Netzwerk des Selbstmordattentäters von Manchester aufzuklären. Sie geben dabei auch wieder Informationen an die US-Behörden weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump der britischen Premierministerin Theresa May zugesagt hat, Informationslecks zu schließen. Die britische Innenministerin Amber Rudd ging am Freitag davon aus, dass die höchste Terrorwarnstufe noch "ein paar Tage" gelten werde.Die Polizei nahm am Freitagmorgen einen Verdächtigen im Stadtteil Moss Side von Manchester fest, wie die Behörde auf Twitter mitteilte. Am Freitagabend meldete sie die Festnahme eines 44-jährigen Mannes im Stadtteil Rusholme. Zudem durchsuchten die Beamten Häuser in Moss Side und bei St. Helens westlich von Manchester. Bei dem Selbstmordanschlag am Montagabend auf Besucher eines Pop-Konzerts hatte Salman Abedi, ein Brite libyscher Abstammung, 22 Menschen mit in den Tod gerissen, 116 Menschen verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der 22-Jährige sei dem britischen Geheimdienst bekannt gewesen, aber nicht regelmäßig überprüft worden.Neun Männer im Alter zwischen 18 und 44 Jahren sind damit in Untersuchungshaft - darunter der ältere Bruder des Attentäters, Ismail Abedi (24). Zwei weitere Verdächtige seien inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Verkäufer streiken

Fr, 26/05/2017 - 22:09
München. Mit Streiks in rund 60 Supermärkten und Einzelhandelsgeschäften in Bayern am Freitag und Samstag macht die Gewerkschaft verdi Druck im Tarifkonflikt des Einzelhandels. Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer sagte am Freitag, etwa 1000 Beschäftigte im Freistaat hätten die Arbeit niedergelegt. Die Läden blieben zwar geöffnet, aber Service und Belieferung seien stark eingeschränkt. Betroffen seien Edeka, Lidl, Norma, Netto und Real, aber auch Modeläden wie H & M, Wöhrl, Esprit und Zara, der Elektronikhändler Media Markt und der Versandhändler Amazon bei Augsburg. Verdi fordet einen Euro mehr pro Stunde oder 6,5 Prozent mehr bei einem Ecklohn von 2471 Euro brutto im Monat. Die Arbeitgeber haben für dieses Jahr 1,5 Prozent und nächstes Jahr 1,0 Prozent mehr angeboten. In Bayern arbeiten rund 500 000 Beschäftigte im Einzelhandel, für etwa 300 000 gilt der Tarifvertrag.Verbandsgeschäftsführer Bernd Ohlmann sagte, mit den Streiks bereits nach der ersten Verhandlungsrunde "gießt die Gewerkschaft Öl ins Feuer. Das erschwert die Tarifverhandlungen unnötig." Der Durchschnittslohn im Einzelhandel liege mit 16,91 Euro pro Stunde deutlich über dem Mindestlohn.

Preisanstieg bei Vanille

Fr, 26/05/2017 - 22:09
Echte Vanille ist ein begehrter Rohstoff. Vor allem die Lebensmittelindustrie, aber auch Eisdielen müssen derzeit beim Einkauf deutlich mehr dafür bezahlen. Die Vanille stecke in der Krise, beklagen Experten.Essen/Hamburg. Innerhalb weniger Jahre sind die Kosten für das weltweit begehrte Naturaroma Vanille von 30 Euro pro Kilogramm auf rund 500 Euro gestiegen. Dass es bald günstiger werde, sei nicht in Sicht, berichtet der Inhaber des Vanillehandelshauses Aust & Hachmann, Bernd Hachmann. Das 1881 gegründete Hamburger Unternehmen ist auf den Handel mit Vanille spezialisiert und gehört mit dem Verkauf von rund 300 Tonnen pro Jahr zu den weltweit wichtigsten Anbietern."Die Vanille ist in einer ganz großen Krise", beklagt Hachmann. Bourbon-Vanille, die nur aus den Gebieten Madagaskar, La Réunion oder den Komoren stammen dürfe, sei kaum noch zu bekommen. "Im Moment können wir nichts anbieten." Verkauft werde zunehmend Tahiti-Vanille aus Papua Neuguinea, deren Aroma weniger weich und sanft sei. Das Gewürz Vanille wird aus den fermentierten Kapselfrüchten einiger Orchideenarten gewonnen. Produktion gesunken Während die Produktion unter anderem durch die niedrigen Preise der Vergangenheit vor allem im Hauptanbauland Madagaskar zurückgegangen sei, sei die Nachfrage nach echter Vanille durch den Ernährungstrend hin zu natürlichen Inhaltsstoffen deutlich angestiegen. Zusätzlich sei die Verknappung durch Spekulation angeheizt worden, sagt Hachmann. Da bis zum Aufbau neuer Plantagen etwa drei bis vier Jahre notwendig seien, sei zumindest kurzfristig nicht mit einer Lösung des Problems zu rechnen. Heute werde vorwiegend künstliches Vanillearoma eingesetzt, meint Hachmann. "Der Normalverbraucher schmeckt den Unterschied nicht." Annalisa Carnio vom Verband der italienischen Speiseeishersteller Uniteis verweist dagegen auf die Kennzeichnungspflicht, wenn Eisdielen auf das künstliche Aroma zurückgreifen. Die Mehrzahl der...

Klage auch gegen General Motors

Fr, 26/05/2017 - 22:09
Detroit. Mit General Motors (GM) ist in den USA ein weiterer großer Autokonzern wegen angeblichen Abgasbetrugs ins Visier der Anwälte geraten. Gegen den US-Branchenführer wurde am Donnerstag eine Sammelklage im Namen von Diesel-Besitzern bei einem Gericht in Detroit im US-Bundesstaat Michigan eingereicht.Dem Hersteller wird vorgeworfen, bei rund 705 000 Fahrzeugen mit Hilfe spezieller Software, sogenannten Defeat Devices, die Emissionswerte des Schadstoffs Stickoxid manipuliert zu haben. Es geht um schwere Pick-up-Trucks der Marken Chevrolet Silverado und GMC Sierra Duramax, betroffen sind die Modelljahrgänge 2011 bis 2016. GM wies die Behauptungen als unbegründet zurück und kündigte an, sich energisch dagegen zu verteidigen. Hinter der Klage steht die US-Kanzlei Hagens Berman, die zuvor mit ähnlichen Sammelklagen gegen Volkswagen, Daimlers US-Tochter Mercedes-Benz und Fiat Chrysler auf sich aufmerksam gemacht machte.Bislang hat nur VW ein Schuldgeständnis abgegeben und im Rahmen von Vergleichen Entschädigungen und Strafen in den USA akzeptiert, doch die Branche droht angesichts der Klagen immer stärker in Verruf zu geraten. Erst am Dienstag hatte das US-Justizministerium Fiat Chrysler wegen angeblicher Abgas-Manipulation verklagt. In Deutschland ist Daimler wegen des Verdachts auf Abgas-Tricksereien ins Visier der Stuttgarter Staatsanwaltschaft geraten, die erst vor zwei Tagen mit einem Großaufgebot an Polizeikräften mehrere Standorte durchsuchen ließ. In Frankreich wird gegen Renault und die PSA Group mit den Marken Peugeot und Citroën ermittelt.Auch der deutsche Zulieferer Bosch, der bereits als Mitbeschuldigter im VW-Skandal Vergleiche mit US-Klägern hinnehmen musste, gerät immer stärker unter Druck. In den Zivilverfahren, die US-Dieselbesitzer gegen Mercedes-Benz, Fiat Chrysler und GM anstrengen, ist das Unternehmen jeweils mitangeklagt.

Zittersieg gegen Vanuatu

Fr, 26/05/2017 - 22:09
Jeju. Nach einem mühsamen 3:2 (2:0) über Außenseiter Vanuatu muss die deutsche U20-Nationalmannschaft bei der WM in Südkorea um den Einzug ins Achtelfinale bangen. Mit vier Punkten und einer negativen Tordifferenz kann das Team von Trainer Guido Streichsbier nur als einer der vier besten Gruppendritten noch weiterzukommen."Das war heute viel zu wenig. Wir haben zu wenig gekämpft, zu wenig Fußball gespielt und zu wenig dagegengehalten", kritisierte der Hoffenheimer Philipp Ochs. Die Tore für die Nachwuchsfußballer erzielten am Freitag vor 2269 Zuschauern in Jeju der Wolfsburger Malcolm Badu (27. Minute), Fabian Reese vom Karlsruher SC (32.) und Emmanuel Iyoha von Fortuna Düsseldorf (50.). Bong Kalo (52., 77.) traf für die Kicker aus dem Inselstaat im Südpazifik doppelt. Der Mainzer Suat Serdar verschoss für die deutsche Elf in der 39. Minute einen Foulelfmeter, auf den der Schiedsrichter nach Videobeweis entschieden hatte. Nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Venezuela und dem torlosen Remis gegen Mexiko war es für das deutsche Team der erste Sieg. Im zweiten Spiel der Gruppe B besiegte Venezuela Mexiko 1:0 und wurde Gruppenerster. Mexiko steht als Zweiter ebenfalls im Achtelfinale.

Der Jahn spielt, der "Löwe" beißt zurück

Fr, 26/05/2017 - 22:09
Halbzeit nach 90 Minuten: Im Relegationsspiel zur zweiten Bundesliga gab es am Freitag in Regensburg keinen Sieger. Dennoch gab es ein Team, dass sich ein bisschen so fühlen durfte.Wunder macht man nicht so nebenbei. Die Kicker des SSV Jahn Regensburg bastelten am Freitagabend lange Zeit am Wunder, Teil eins des Zweitligaaufstiegs. Und dann machte 1860 München einen Teil des Gebastelten wieder kaputt. Mit 1:1 (1:0) trennten sich der Drittliga-Dritte und der Zweitliga-16. Wenn es im Fußball Punktrichter gäbe, dann hätten die Regensburger klar gewonnen. "Wir haben heute eine herausragende Leistung gebracht", lobte Jahn-Coach Heiko Herrlich sein Team für die Leistung vor den 15 224 Zuschauern. "Aber gegen die darf man einfach nicht pennen", sprach Jahn-Abwehrmann Sebastian Nachreiner das Problem der Einheimischen an. Einmal pennten die Gastgeber. Und dann traf der eingewechselte Florian Neuhaus zum 1:1-Ausgleich (78.). Dahin war die frühe Führung von Marc Lais. (2.).Die Regensburger sind aber weit davon entfernt, vor dem Rückspiel am Dienstag in Trübsal zu verfallen. "Ich sehe die Chancen weiter bei 50:50", gab sich Nachreiner optimistisch. Natürlich sei man etwas unter Zugzwang wegen der Auswärtstor-Regelung. Mut macht aber so viel aus diesen 92 Minuten vom Freitag. Die Regensburger hatten die hochdotierten Profis von der Grünwalder Straße voll im Griff. "Wir müssen einfach das 2:0 machen", monierte Herrlich. "Aber diese Effizienz hat uns schon die gesamte Saison über gefehlt."Zu keinem Zeitpunkt war zu erkennen, wer hier Dritt- und wer Zweitligist war. Zudem war deutlich zu sehen, dass da ein Team gegen elf Einzelspieler antritt. "Die erste Halbzeit, das muss man ganz ehrlich sagen, war eine Katastrophe", beschönigte Löwen-Trainer Vitor Pereira gar nichts. Danach sei es besser geworden. "Wir haben in der Halbzeit einiges umgestellt." Richtig besser wurde es aber bei weitem nicht.Die Regensburger dagegen hatten richtig viel...

Prozess dreht sich im Kreis

Fr, 26/05/2017 - 22:09
Eine Frau tötet ihren Freund beim Sexspiel mit einer Kreissäge. Der Mann ist gefesselt und kann nichts sehen. Mord oder Totschlag? Mit der Frage muss sich nun wohl der Bundesgerichtshof befassen.München. Der Prozess gegen eine Frau wegen Tötung ihres Freundes mit einer Kreissäge geht in die nächste Instanz. Die Staatsanwaltschaft habe Revision eingelegt, teilte das Landgericht München I am Freitag auf Anfrage mit. Das Gericht hatte die 32-Jährige eine Woche zuvor wegen Totschlags zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte die Tat dagegen als Mord gewertet und eine lebenslange Haftstrafe verlangt.Laut Urteil war der Getötete am Tattag Ende 2008 in Haar bei München in Erwartung eines Sexspiels gefesselt und trug eine Schwimmbrille mit abgeklebten Gläsern. Seine Freundin nahm jedoch eine neben dem Bett liegende Handkreissäge, schaltete sie ein und drückte sie zwei Mal gegen den Hals des Mannes. Dieser sei nach kürzester Zeit tot gewesen, so das Gericht. Anders als die Staatsanwaltschaft sah das Gericht durch dieses Verhalten keine Mordmerkmale wie Heimtücke oder niedrige Beweggründe erfüllt. Laut Urteil war die Frau erst nach der Fesselung die Idee gekommen, ihren Freund umzubringen. Das Motiv der Tat blieb trotz eines Geständnisses der ehemaligen Pädagogikstudentin unklar. Die grausame Tat war erst Jahre später ans Licht gekommen. Die Frau hatte den Toten im Dachgeschoss liegen lassen, wo ihn ihr neuer Freund einige Monate später entdeckte. Mit Hilfe eines Dritten begruben sie die Leiche im Garten des Hauses.Erst Anfang 2016 fand die Polizei nach einem Hinweis die sterblichen Überreste des Opfers. Die beiden Männer, die bei der Beseitigung der Leiche geholfen haben sollen, waren im September 2016 wegen Strafvereitelung verurteilt worden, hatten aber Berufung eingelegt.

Braunschweig heiß auf Revanche

Fr, 26/05/2017 - 21:40
Wolfsburg. Nach der "Watergate"-Affäre von Wolfsburg und dem fatalen Fehler von Schiedsrichter Sascha Stegemann könnte bei Eintracht Braunschweig die Motivation für das Relegations-Rückspiel größer nicht sein. Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht brachten eine geflutete Gästekabine und ein fataler Elfmeterpfiff beim unglücklichen 0:1 (0:1) am Donnerstag beim VfL Wolfsburg so richtig in Rage. Für das Rückspiel am Montagabend (20.30 Uhr/ARD und Sky) kündigte Lieberknecht Revanche an - höflich und diskret verpackt. Sein VfL-Kollege Andries Jonker zuckte dabei dennoch kurz zusammen, wohl schien dem Niederländer nicht zu sein."Es gibt noch ein zweites Spiel, das wissen wir alle", sagte Lieberknecht mit funkelnden Augen und schob hinterher: "Montagabends in Braunschweig - da weiß man schon, was da los ist. Es wird ein Feuerwerk geben." Mimik und Gestik verrieten: Es brodelte im Coach des Zweitliga-Dritten. So wie schon das gesamte Spiel über. Immer wieder schimpfte der 43-Jährige an der Seitenlinie, wahlweise auf den Schiedsrichter oder die VfL-Bank. Was den Eintracht-Coach schon früh auf Betriebstemperatur gebracht hatte, verriet Braunschweigs Manager Marc Arnold: Der krasse Außenseiter hatte seine eigene "Watergate"-Affäre erlebt. "Erstaunlicherweise waren alle unsere Schuhe nass, die wir vor dem Spiel in der Kabine schon hingestellt hatten", berichtete Arnold. Demnach sei die Gästekabine regelgerecht mit Wasser geflutet worden. Geht es nach den Gästespielern, soll der VfL dies noch bereuen. "Wenn es ihnen hilft, sollen sie es machen. Aber es gibt einen Fußballgott, der bestraft so etwas", sagte Kapitän Ken Reichel. Die Motivationsansprache für Montag kann sich Lieberknecht sparen. "Unser Stadion wird brennen", meinte Abwehrspieler Saulo Decarli.Kurz zuvor hatte Lieberknecht seine Emotionen weniger im Griff gehabt. Mit wüsten Pöbeleien ob eines fatalen Pfiffes von Schiedsrichter Stegemann stapfte der Trainer in die gewässerte Kabine. "Die ganze...

Gipfel der Uneinigkeit

Fr, 26/05/2017 - 21:30
Es gilt schon als Erfolg, dass die Gruppe der Sieben überhaupt noch zusammenkommt. Ob Klima, Handel oder Flüchtlinge - die USA bleiben vor dem G7-Treffen auf Sizilien auf Krawall gebürstet. Einmal mehr heißt es in der Top-Runde Einer gegen Sechs.Taormina. EU-Ratspräsident Donald Tusk redet zum Auftakt nicht lange drumherum: Der Gipfel in Taormina sei für die G7-Gruppe führender Industrieländer die größte Herausforderung seit Jahren. Es sei schließlich kein Geheimnis, dass es Differenzen gebe. Die Liste der Streitthemen ist lang: Ob Klima, Handel oder die Flüchtlingskrise. Gipfel-Neuling Donald Trump macht auf Sizilien wieder klar, dass er von gemeinsamen Lösungen nicht viel hält. Dafür nötige Kompromisse passen nicht in seine "America-First"-Doktrin.Wie wird der G7-Gipfel in Taormina enden? Nach Durchbrüchen sieht es nicht aus. Und das nicht nur, weil vier der sieben Chefs zum ersten Mal dabei sind - und Theresa May früher abreist. Ein Erfolg wäre schon, wenn die USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien Italien und Kanada nicht allzu weit hinter ihre früheren Gipfel-Erklärungen zurückfallen. Bei den Vorgesprächen der Unterhändler soll es "ganz arg geknirscht" haben. Vieles blieb offen, so dass ein Debakel befürchtet wird. Das Abschlusspapier dürfte daher kurz ausfallen.Worin liegen die größten Probleme? Es ist der Kurs des seit Januar amtierenden US-Präsidenten Trump und der Bruch mit der Politik seines Vorgängers Barack Obama. Trump stellt Vereinbarungen etwa zum Klimaschutz und Freihandel infrage. Der Verbleib der USA in Organisationen wie der Welthandelsorganisation WTO steht auf dem Prüfstand.Was ist in Sachen Klimaschutz zu erwarten? Trump will bald entscheiden, ob die USA aus dem 2015 beschlossenen Klimaabkommen von Paris aussteigen. Die übrigen G7-Länder könnten in Taormina zumindest erklären, dass die USA noch ihre Position finden müssten. Und sie könnten klarstellen, vorangehen zu wollen. Das Pariser...

Dortmund der klare Favorit

Fr, 26/05/2017 - 21:20
Im 74. DFB-Pokalfinale hoffen die Rivalen auf das Ende ihrer titellosen Zeit. Der BVB ist der Favorit, doch die Unruhe um Trainer Tuchel und Torjäger Aubameyang störte die Vorbereitung. Frankfurt will die Außenseiterchance nutzen.Berlin. Borussia Dortmund will das Endspiel-Trauma überwinden, Eintracht Frankfurt die historische Titelchance nutzen: Das Berliner Olympiastadion wird zur Endstation Sehnsucht. Nach drei Finalniederlagen an gleicher Stätte in den vergangenen drei Jahren nimmt der BVB im Pokal-Showdown am Samstag (20 Uhr/ARD und Sky) einen neuen Anlauf. Für die Frankfurter könnte eine mittlerweile 29 Jahre anhaltende titellose Zeit zu Ende gehen.Anders als zuletzt geht die Borussia als Favorit in das 74. Endspiel um den DFB-Pokal. Von einer optimalen Vorbereitung konnte angesichts der anhaltenden Schlagzeilen über die ungewisse Zukunft von Trainer Thomas Tuchel und Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang jedoch keine Rede sei. Gut möglich, dass beide am Samstag Abschied vom Revierclub nehmen.Vor allem der Zoff zwischen Tuchel und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke brachte die Borussia in Wallung. Selbst ein Sieg über Frankfurt kann die zerrüttete Beziehung wohl nicht mehr retten. Obwohl die Vereinsführung noch immer von einem ergebnisoffenen Gespräch mit Tuchel in den Tagen nach dem Finale spricht, stehen die Zeichen auf Trennung. Gleichwohl wirkte der Coach am Tag vor dem Anpfiff gelassen: "Ich spüre eine große Ruhe."Tuchel hofft noch immer auf eine Versöhnung. Auf Medienberichte über sein angeblich angespanntes Verhältnis zu Teilen der Mannschaft reagierte er selbstbewusst. "Die Ereignisse haben für viel Klebstoff gesorgt - auch zwischen den Spielern und mir. Es wäre ansonsten auch nicht möglich, solche Leistungen zu erbringen", sagte er mit Verweis auf das Attentat am 11. April.Eine ähnliche Tendenz wie bei Tuchel zeichnet sich bei Aubameyang ab. Hartnäckig halten sich Gerüchte, wonach der neue...

Babett Peter plant den fünften Streich

Fr, 26/05/2017 - 21:20
Köln. Sie ist die Zuverlässigkeit in Person. Und immer, wenn es um Titel und Trophäen geht, ist Babett Peter nicht weit. Die Innenverteidigerin vom deutschen Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg kann an diesem Samstag (16.15 Uhr/ARD) in Köln sogar ihren eigenen DFB-Pokal-Rekord ausbauen. Sollte die Nationalspielerin mit ihrem Team auch die Neuauflage des Vorjahres-Finals gegen den Bundesliga-Rivalen SC Sand gewinnen, wäre das bereits ihr fünfter Cup-Titel - mit drei verschiedenen Clubs. Das hat vor ihr noch keine deutsche Spielerin geschafft."Pokalendspiele sind die Highlights, auf die ich mich die ganze Saison freue", betont die 29 Jahre alte Peter vor dem Finale gegen den kleinen Dorfverein aus der Gemeinde Willstätt in Baden-Württemberg. Für solche Spiele quäle sie sich im Training. "Es ist jedes Mal total schön, den Pott in die Höhe zu halten."Das Gefühl kennt sie zu Genüge, genug hat sie aber deshalb noch lange nicht. Schon 2006 siegte die Nationalverteidigerin mit Turbine Potsdam, damals noch im Berliner Olympiastadion. 2014 gewann die Olympiasiegerin den "Pott" mit dem 1. FFC Frankfurt, 2015 und 2016 bereits mit Wolfsburg.Verantwortlich für die großen Erfolge der "Wölfinnen" ist Trainer Ralf Kellermann. In Köln, wo bisher 15 000 Karten für das Endspiel verkauft wurden, sitzt der 48-Jährige zum letzten Mal als Chefcoach auf der Bank. Von der kommenden Saison an beschränkt der Duisburger sich auf die Aufgaben als Sportlicher Leiter des Frauenteams. Bisher erledigte er beides in Personalunion. Im Vorjahr bezwang seine mit zahlreichen Nationalspielern gespickte Mannschaft die Sanderinnen mit 2:1, tat sich aber schwer. Kellermann erwartet am Samstag wieder ein enges Match. "Wir gehen als Favorit in das Spiel. Aber wir wissen, dass Sand in der Lage ist, ein Spitzenteam vor Probleme zu stellen."

Nervenkrieg Teil 1

Fr, 26/05/2017 - 21:17
Impressionen rund um das erste Aufeinandertreffen in der Relegation zur 2. Liga zwischen Jahn Regensburg und 1860 München. Bilder: Andreas Hahn

Info-Broschüre auch in Arabisch und Türkisch

Fr, 26/05/2017 - 21:04
München. Die Staatsregierung warnt jetzt auch auf Arabisch und Türkisch vor den Gefahren des Salafismus. Die vom Innenministerium herausgegebene Broschüre "Salafismus - Prävention durch Information - Fragen und Antworten" gab es bislang nur in deutscher Sprache; eine russische Übersetzung soll bald auch zur Verfügung stehen. "Wir wollen jedem klarmachen, dass der Salafismus mit unserer Rechts- und Werteordnung absolut unvereinbar ist", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag in München. "Bei dieser Botschaft darf die Sprache kein Hindernis sein." Die erstmals 2014 veröffentlichte Broschüre, die bundesweit auf große Resonanz stieß, liege jetzt auch auf Französisch und Englisch vor. "Wir können jetzt noch besser diejenigen erreichen, die kein oder nicht ausreichend Deutsch sprechen. So verhindern wir, dass Menschen sich in fanatische Ideen verrennen und auf die demokratiefeindliche Propaganda der Salafisten hereinfallen", sagte Herrmann. Salafisten suchten gezielt auch unter Flüchtlingen neue Anhänger für ihre extremistischen Ideologien. Eine wichtige Rolle bei der Rekrutierung spielten Internetplattformen wie Facebook oder Youtube.

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