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Aktualisiert: vor 22 Minuten

Willkommen im Wald

vor 24 Minuten 42 Sekunden
Zu viele Kinder, selbst im Grundschulalter, waren noch nie im Wald. Das kann den Schützlingen des Waldkindergartens nicht passieren. Stadtförster Wolfgang Winter stellt den Stadträten bei der Waldbegehung den Standort vor.Aktuelle Projekte in der Waldwirtschaft standen im Mittelpunkt der Führung durch die städtische Forstabteilung. Mit dabei: Hubert Seidl vom Umweltamt und Forstdirektor Moritz Neumann vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der ehemalige ehrenamtliche Naturschutz-Fachberater Josef Reis.Stadtförster Winter stellte zunächst den Bergrad-Bergab-Pfad auf der Rennerhöhe vor. Dieser befindet sich im Stiftungswald und wurde auf einer Länge von 500 Meter, von bergradbegeisterten Radlern in Eigenregie ohne Befestigung gebaut. Eröffnet wurde er nach langer Flächen- und Betreibersuche in diesem Jahr durch den VC Corona. Bei der Flächensuche musste beachtet werden, dass es eine möglichst lange Hangstecke sein sollte. Gefährdungen der oder durch die Radler sollten ausgeschlossen sein. Die Fläche durfte nicht mitten in einem Landschaftsschutzgebiet liegen und Störungen von Wildtieren müssen vermieden werden. Dabei sollte gleichzeitig die Erreichbarkeit aus allen Teilen der Stadt gewährleistet sein.Danach ging es in den Waldkindergarten des Betreibers "Learning Campus". Seit Juni 2017 ist er mit einer Waldspielgruppe in Betrieb und wurde im September 2017 offiziell eröffnet. Die abwechslungsreichen Wälder um die "Heilige Staude" boten hierfür die Idealbedingungen. "Hoffentlich werden Kinder aus dem Waldkindergarten später zu Lobbyisten der Waldwirtschaft, weil sie lernen, dass Natur und Waldwirtschaft sich nicht ausschließen sondern gegenseitig ergänzen", hoffte Winter. Es sei wichtig, dass Kinder den Zusammenhang von Waldnutzung und Erholungs- und Schutzfunktion sehen.Bei dem Fußmarsch durch den wunderschönen artenreichen Wirtschaftswald in verschiedenen Alters- und Mischungsstufen wurde dies klar...

Nach einem Vierteljahrhundert ist Schluss

vor 28 Minuten 50 Sekunden
25 Jahre lang leitete Karin Ernstberger die VHS-Außenstelle in Fuchsmühl. "Das spricht für Konstanz", lobte Landrat Wolfgang Lippert das Wirken der Mitarbeitern, die ihr Amt jetzt an Sabrina Zwerenz weiterreichte. Seit 1992 organisierte die Fuchsmühlerin zahlreiche Kurse im Ort. Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, vor allem aber mit der Auswahl ihrer Angebote setzte sie Akzente, wie Landrat Wolfgang Lippert bei der Verabschiedung im Rathaus anmerkte. Als Dank dafür bekam Ernstberger die goldene Ehrennadel des Bayerischen Volkshochschulverbandes. Mit Geschenken bedankte sich der Landrat auch im Namen der Volkshochschule im Landkreis.Die Fuchsmühlerin hatte das Amt 1992 von ihrem Vorgänger Hubert Hartung übernommen. Mit Blick auf die Gesundheit, deren Aspekte Ernstberger besonders am Herzen lagen, gelang es ihr, ein interessantes Angebot an Bewegungskursen - an denen sie auch oft selbst teilgenommen hatte - zusammenzustellen. In seiner Rede bedauerte der Landrat, dass mit der Schließung der Fuchsmühler Schule ein spürbarer Einschnitt stattfinden musste. Koch- und Kreativkurse konnten fortan nicht mehr angeboten werden. "Dennoch gelang es Karin Ernstberger, das VHS-Angebot auf gleichem Niveau zu halten." Lippert ergänzte: "Sie gaben den Menschen die Möglichkeit, sich fortzubilden."Ernstbergers Nachfolgerin Sabrina Zwerenz stammt aus Mitterteich. Zuletzt wohnte sie in der Nachbargemeinde Wiesau, jetzt in Fuchsmühl. Die 31-jährige Lehrerin an der Tirschenreuther Grundschule hat selbst VHS-Kurse (Zumba, Gitarrenbegleitung) belegt."Vielen Dank für die geleistete Arbeit", sagte auch Fuchsmühls Bürgermeister Wolfgang Braun. VHS-Leiterin Angelika Schraml schloss sich den Dankesworten an. "Ich wünsche mir, dass es weiterhin so gut läuft. Wir freuen uns über neue Anregungen und hoffen, dass Sie uns ebenso lange treu bleiben", richtete die VHS Leiterin auch das Wort an die neue Außenstellenleiterin Sabrina Zwerenz.

Straßenschäden im Blick

vor 40 Minuten 49 Sekunden
Zahlreiche Ausbesserungsarbeiten und auch einige größere Baumaßnahmen sind in den kommenden Jahren im Konnersreuther Gemeindestraßennetz fällig. Fördermittel sollen bei der Finanzierung helfen.Bürgermeister Max Bindl legte in der jüngsten Marktratssitzung eine Aufstellung von Schäden vor, die kurz-, mittel- und langfristig repariert werden müssen. Ebenfalls gelistet sind die Maßnahmen, die in Betracht kommen und auch, ob der Bauhof diese übernehmen kann oder externe Firmen beauftragt werden müssen. Mit der Vorlage reagierte Bindl auf eine Anfrage der CSU-Fraktion zu einem Straßensanierungskonzept.Max Bindl versicherte, dass Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs einen Großteil der Arbeiten ausführen können. Dank des angeschafften Asphalt-Thermobehälters seien punktuelle Ausbesserungen ohne besonderen Aufwand möglich. Als größere Maßnahme, die möglichst zeitnah zu erledigen sei, nannte Bindl die Erneuerung des Belags auf der Straße zwischen Höflas und Grün. Damit müsse ein Bauunternehmen beauftragt werden.Mittelfristig vorgenommen werden müsse der Austausch des Belags im Grüner Weg, auf der Straße zwischen Grün und Siegelmühle, auf der Rosenbühler Ortsdurchfahrt und auf der Straße zwischen Rosenbühl und Lodermühle. Langfristig auszutauschen seien der Belag sowie Kanal- und Wasserleitungen in der Bergstraße und im Höflaser Weg. "Da ist einiges in die Jahre gekommen", so Bindl. Prüfen werde die Gemeinde, inwieweit in diesen Fällen Fördermittel abgerufen werden können.CSU-Sprecher Andreas Malzer begrüßte, dass nun grobe Planungen zu anstehenden Maßnahmen vorliegen. So könne man viel schneller reagieren, falls sich kurzfristig Fördermöglichkeiten auftun. SPD-Sprecher Edgar Wenisch wollte vom Bürgermeister wissen, ob diese Zusammenstellung allein aufgrund der CSU-Anfrage entstanden sei. Max Bindl erwiderte, dass er sich schon im Vorfeld im Groben Gedanken über das Thema Straßenschäden gemacht habe.Der Höflaser...

Einbrecher in Frechetsfeld

vor 43 Minuten 7 Sekunden
Frechetsfeld. (upl) In der Nacht auf Mittwoch sind unbekannte Täter in eine Lagerhalle eines Bauunternehmers in Frechetsfeld (Gemeinde Birgland) und in das Frechetsfelder Lagerhaus eingebrochen. Gestohlen wurde in beiden Fällen nichts. Beim Baubetrieb hebelten die Einbrecher laut Polizei die Türe des Lagerraums auf. "Es steht nicht fest, ob die Täter überhaupt im Gebäude waren, denn es wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand nichts entwendet." Der Schaden an der Tür beträgt allerdings rund 300 Euro. Im Lagerhaus versuchten die Unbekannten, die Türe zum Wiegeraum aufzubrechen. Nachdem sie an der massiven Tür gescheitert waren, hebelten sie das Fenster auf. Auch in diesem Fall sei nichts gestohlen worden, teilte die Polizei mit. Der Schaden hier: rund 500 Euro. "Die Spurenlage ist in beiden Fällen entsprechend dünn", heißt es im Polizeibericht. Die Ermittler sind deswegen auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Verdächtige Wahrnehmungen können der Polizei unter 09661/8744-0 mitgeteilt werden. 

Schwimmende Hoffnungen

vor 48 Minuten 45 Sekunden
Eine gehörige Portion Wehmut - das zeichnet die neue Ausstellung im Kunstverein Graz aus. Joung-Eun Lee aus Seoul, die als diesjähriger "Artist in Residence" einen Monat lang in den Räumen des Kunstvereins gearbeitet hat, nutzte die Stadt Regensburg als Inspirationsquelle.Altstadtgassen, Hinterhöfe und verborgene Ecken, die kaum jemand kennt, gaben Joung-Eun Lee den künstlerischen Kick. Ausgerechnet! Denn die Ausstellung, in der die Künstlerin nun ihre Ergebnisse präsentiert, dürfte die letzte ihrer Art sein. Das Gebäude des Kunstvereins Graz, als ehemalige Werkstatt selbst ein Teil des charmanten Regensburg jenseits der Touristenpfade, soll abgerissen werden. An seiner Stelle entsteht ein Hotelneubau.Da derartige Gebäude mit Sicherheit keinen Künstler mehr beflügeln werden, markiert die mittlerweile vierte "Artist in Residence"-Schau bei "Graz" einen Schlusspunkt in mehrerlei Hinsicht. Für Joung-Eun Lee ist es die Möglichkeit, ihre Regensburger Arbeiten zum Abschluss ihres Aufenthaltes zu präsentieren. Dies tut die Südkoreanerin in Form einer raumgreifenden Installation, die sich intensiv ihrer Gastgeberstadt widmet.Nicht nur, dass Joung-Eun Lee zahlreiche Regensburg-Motive mit dem Bleistift festgehalten und an den Wänden verteilt hat. Ergänzt wird diese Hommage an die Stadt durch Lees "schwimmendes Buch". Dabei handelt es sich um ein kleines Boot aus Holzstäben, das die Künstlerin im Laufe ihres Aufenthaltes von Passanten auf der Straße beschriften hat lassen. Botschaften, Wünsche und Gedanken begaben sich anschließend auf die Reise, als Joung-Eun Lee das Boot als "schwimmendes Buch" in die Donau setzte. Das Video, das die Künstlerin dabei gedreht hat, ist ebenfalls Teil ihrer Installation bei Graz. Es wird hier auf mehrere im Raum verteilte Papiere projiziert und umschließt den Betrachter somit mit den aufgeschriebenen Gedanken und Hoffnungen.Ähnliche Aktionen hat Joung-Eun Lee bereits in Südkorea, New York und Cuxhaven...

Stricken und häkeln für Koki

vor 50 Minuten 46 Sekunden
Süße Söckchen, wunderschöne Babyschuhe und warme Mützchen. Frauen aus Pullenreuth waren für den guten Zweck auf beeindruckende Weise produktiv.Einmal im Monat treffen sich Seniorinnen und andere leidenschaftliche Handarbeiterinnen auf Einladung der Nachbarschaftshilfe im Feuerwehrhaus zum Stricken und Häkeln. In gemütlicher Runde, bei Kaffee und Kuchen und einem guten Gespräch entstehen hier kleine Schätze. In der letzten Zeit haben die Frauen vermehrt kleine Söckchen, Babyschuhe und Mützen fabriziert. Mit der Sprecherin der Nachbarschaftshilfe, Christine Gärtner, und ihrem Team spendeten sie die Sachen nun an die Familienbeauftragte der Gemeinde, Johanna Reger.Diese dankte den fleißigen Damen für die Babysachen und zeigte sich überwältigt von der Vielfalt der Strickwaren, mit denen sie anderen eine Freude bereiten. Gärtner ist Vermittlerin, Ansprechpartnerin und Vertrauensperson für Familien, die Hilfe benötigen. Vor allem Familien mit Kindern bis drei Jahre, die noch nicht in den Kindergarten gehen, stehen oft mit Problemen alleine da, wissen nicht, wo sie sich Hilfe holen können. Sie kommt mit Bürgermeister Hubert Kraus bei allen jungen Familien vorbei, die ein Kind bekommen haben, und übergibt ein Willkommenspaket. Darin sind neben vielen Informationen zu Hilfe und Ansprechpartnern eben auch kleine Söckchen oder eine Mütze für das Baby drin.Sie vermittelt Kontakte beispielsweise zu Kinderärzten oder zur Hebamme und ist Ansprechpartnerin, bevor Probleme überhaupt auftauchen. Träger der Aktion ist "Koki", das Netzwerk frühe Kindheit, die Koordinierungsstelle "Frühe Hilfen" im Landkreis Tirschenreuth. Die "Koki" bietet Unterstützung an und sucht mit den Betroffenen nach Lösungen, damit aus Sorgen keine Probleme werden. Zielgruppe sind Schwangere, Eltern und Alleinerziehende mit Kindern im Alter bis drei Jahre. "Koki" unterstützt bei allen Fragen zur Entwicklung, Förderung und Erziehung des Kindes unter Berücksichtigung der...

Museum "Unter Dampf"

vor 54 Minuten 49 Sekunden
Es ist keiner mehr da, der Zeugnis ablegen könnte von der Zeit, als Amberg ein Bahnhofknotenpunkt war. Die Geschichte der Eisenbahn in der Region ist spannend. Erzählt wird sie jetzt in einer Ausstellung im Museum Theuern.Theuern. Der erste Amberger Bahnhof wurde um 1857 gebaut. 1910, als er ein bedeutender Knoten war, war eine Zeit, in der die Eisenbahnen noch "unter Dampf" waren. "Unter Dampf" heißt auch der Titel für eine Ausstellung im Bergbau- und Industriemuseum Theuern. Dafür haben die Eisenbahnfreunde vom Verein Amberger Kaolinbahn viele Dokumente und Artefakte zusammengetragen. Sie zeigen: Die Geschichte der Eisenbahn im Amberg-Sulzbacher Land ist nicht nur spannend, sondern ein unverrückbarer Bestandteil seiner Industriekultur.Damals fuhren die Lokomotiven von Amberg aus nach Schmidmühlen, Schnaittenbach und Lauterhofen. Die Hauptlinie führte von Schwandorf über Amberg nach Nürnberg und in Amberg stand noch ein Bahnbetriebswerk. Jahrzehntelang hing die Industrialisierung mit Eisenerz, Stahl, Eisen, Kaolin, Holz, Flussspat, Glashütten, Emaille und Steinbrüchen ganz wesentlich von der Schiene ab.Amberg hatte aber auch militärische Bahn-Bedeutung. 1910 gab es im Landkreis noch 34 Bahnhöfe oder Haltepunkte, sieben Bahnhöfe und 24 Haltepunkte auf der Ostbahn Schwandorf-Nürnberg. Heute sind es noch sechs.Der alte Amberger Bahnhof wurde in den 1960er-Jahren abgerissen und durch einen Neubau ersetzt - das aktuelle Gebäude.HintergrundDie ArtefakteLaternen, alte Fahrkarten, Weichen, eine 100 Jahre alte Bahnhofsuhr, Streckenbeschreibungen, Modelle: Die Mitglieder des Vereins Amberger Kaolinbahn haben viele Schätze aus der Amberg-Sulzbacher Eisenbahngeschichte gerettet, die sonst wohl verlorengegangen wären. Vor allem liefern sie für die Ausstellung in Theuern jede Menge Bilder, Karten, Daten und Fakten, die bis dato noch nicht zu sehen waren. Damit rufen sie...

Volksfest der Stimmung

vor 1 Stunde 26 Minuten
Zum Schausteller muss man geboren sein. Die Dult kann jeder besuchen. Ab Freitag geht's wieder los. Zwei Tage vor dem Start stellten die Organisatoren der Amberger Congress Marketing gemeinsam mit Festwirt Josef Hirsch und Bräu Franz Kummert die Höhepunkte der zwölf Tage dauernden Veranstaltung vor.Nicht nur auf der Bühne des Festzelts wechselt täglich das Programm. Die Verantwortlichen um Geschäftsführerin Petra Strobl haben auch neuen Schwung für abenteuerlustige Fahrgeschäfte-Fans auf den Platz gebracht. Neu dabei ist zum Beispiel Chaos Airport, eine Art Hindernisparcours durch Flughafen-Elemente. Die Hülle dazu stammt noch von einer alten Verlosungs-Station. "Aus vierter Generation", berichtete Besitzer Mario Haberkorn stolz, während er die Hydraulik testete.Der Erfurter wollte 2014 mal was Neues wagen. "Man sieht draußen, was drinnen passiert." So ist es auch beim 42 Meter tiefen und 20 Meter hohen Wildwasser-Kanal. Auch die "Super Gaudi" soll halten, was der Name verspricht: Wer auf Scheibenwischer-artige Bewegungen einer Sitzreihe steht, wird von dem Angebot entzückt sein. Weniger vorhersehbar sind die Bewegungen beim Autoscooter von Terry Fertsch. Der Mann aus dem Landkreis Coburg ist in zweiter Generation Schausteller. Amberg gehört für ihn zum festen Programmpunkt, "weil man weiß, wo man ist". Neu ist dagegen Peter Burgdorf in Amberg, dafür allerdings ein Schausteller in sechster Generation. Er präsentiert Petersburger Schlittenfahrt, eine Berg- und Talbahn mit schwingenden Gondeln. Das Leben auf Reisen ist für den verheirateten Familienvater völlig normal. "Ich könnte es mir nicht anders vorstellen."Dank des Feiertags am 3. Oktober dauert die Dult heuer besonders lang. Am Montag gibt's deshalb zwischen 14 und 19 Uhr zwei Fahrten zum Preis von einer, informierte Gerhard Dohnhauser vom Landesverband der Marktkaufleute und der Schausteller (ausführliches Programm folgt).

Solides Granit aus der Störung

vor 1 Stunde 36 Minuten
Zum Monte Kaolino sind es zehn Kilometer gen Westen, Eslarn ist 53 Kilometer östlich entfernt, und geradeaus geht es nach Obersteinbach. Zumindest steht es so auf den Wegweisern, die direkt an der Rödlaser Berghütte platziert sind. Hier ist auch der Ausgangspunkt der Expedition Erdgeschichte.Freihunger Störung wird die Strecke zwischen Massenricht und Freihung im Bruchschollenland genannt, was das Aufwölben von Gesteinen im Laufe des Erdzeitalters beschreibt. So entstand unter anderem auch der Mühlberg in Rödlas. Die Expedition Erdgeschichte, ein etwa fünf Kilometer langer Rundgang, führte unter Leitung von Norbert Graf durch Massenricht zum Mühlsteinbruch. Vorbei ging es an dem Rödlaser Aussichtsturm, der vor zwei Jahren saniert wurde, und mit einer Gräfschen Abkürzung durch den Wald. "Da kenne ich mich schon aus", versicherte der 56-Jährige."Einst gehörte die Müllerzunft zu den unehrlichen Berufen", erzählte der Leiter. Häufig waren Bürger und Bauern schlecht auf die Müller zu sprechen, sie sagten ihnen Betrügereien und dunkle Geschäftspraktiken nach. In der Sage galten die Müller häufig als Hexenmeister, deren Mühlen abseits der Städte und Dörfer lagen und als Schauplätze von Raub und Mordtaten verrufen waren.Otfried Preußler erzählte schon in seinem Buch Krabat über das Werk des Teufels in der Mühle. Aber auch der Oberpfälzer Franz Xaver von Schönwerth schrieb ein Müller-Märchen. "Hexen sind gottlose Weiber, welche mit dem Teufel gegen Verschreibung ihrer armen Seelen in einen Bund treten, um mit dessen Hilfe dem Nächsten zu ihrem Vorteile oder auch bloß aus Rache und Bosheit zu schaden." 1577 erhielten die Müller das Zunftrecht. Etwa 100 Jahre später begannen die Arbeiten im Massenrichter Mühlsteinbruch. Mit viel Geschick und Erfahrung musste der Steinhauer mit der Spitzhake die Keiltaschen an der richtigen Gesteinsschicht anbringen, um den Rohstein herausbrechen zu können. Nur der gleichmäßige Flankendruck auf allen eingesetzten...

Statt am Gipfelkreuz im Kircherl

vor 1 Stunde 42 Minuten
Zur guten Tradition gehört es beim Heimat- und Volkstumsverein Ehenbachtaler, anlässlich des Festes Kreuzerhöhung zum Gipfelkreuz am Buchberg zu wandern, um dort eine Messe zu feiern. Doch heuer kommt es anders.Aufgrund der unbeständigen Witterung mit starken Regenfällen mussten die Trachtler die Messe in das Buchbergkircherl verlegen. Angesichts des beschränkten Platzangebots und der großen Schar an Gläubigen galt es, eng zusammenzurücken. Bei der Messe, die Pfarrer Josef Irlbacher zelebrierte, erlebten die Gläubigen eine besonders erhebende Atmosphäre. Verantwortlich dafür war nicht zuletzt die Männergesangsgruppe D'Schwalberer unter Leitung von Hans Albrecht.Die Tradition der Trachtler-Gipfelmesse ist laut Heimatkenner Erwin Meier zurückzuführen auf eine Nacht- und Nebelaktion von Schnoittenbecka Boum, die vor rund 45 Jahren ein Kreuz auf dem Buchberg aufgestellt hatten. Daraufhin wieherte zwar der Amtsschimmel gewaltig, die Trachtler aber feiern seitdem einen Gottesdienst zum Fest Kreuzerhöhung. Trotz des widrigen Wetters fand sich in den Abendstunden eine beachtliche Schar an Gläubigen zur Gipfelmesse in der Nepomuk-Kapelle ein. Da hieß es erst einmal, eng zusammenzurücken, bis alle einen vor Regen und Sturm geschützten Platz im Innern des Kircherls gefunden hatten. Das Glöckerl läutete den Beginn des Gottesdienstes ein.Pfarrer Irlbacher predigte über das Thema Kreuz. Leicht sei es, ein Kreuz gedankenlos als Schmuck am Körper zu tragen oder es mehr zur Zierde als als Bekenntnis zum Glauben an die Wand zu hängen. "Dabei taugt das Kreuz eigentlich nicht als Schmuck. Denn wer schmückt sich schon gerne mit einem Schandzeichen, das für Erniedrigung und Tod steht?", fragte der Geistliche.Irlbacher machte deutlich, dass mit dem Kreuz ein entscheidendes Bekenntnis des Glaubens verbunden sei: "Wir verehren mit dem Kreuz nicht einen strahlenden Held, mit Lorbeeren bekränzt, sondern den Sohn Gottes, der mit menschlichen Augen...

"Wohnen im Alter" bewegt

vor 2 Stunden 10 Minuten
Mit so einer Resonanz hatte niemand gerechnet: Nicht nur ältere Mitbürger informierten sich über das geplante Seniorenwohnprojekt. Die 100 vorbereiteten Fragebögen zur Bedarfsermittlung reichten bei weitem nicht aus. Das Ergebnis war eindeutig: Neunburg braucht eine Seniorenwohnanlage - und das zeitnah."Wir werden immer älter und bleiben hoffentlich gesund", eröffnete Bürgermeister Martin Birner die Informationsveranstaltung. Um die Herausforderungen des Alters gut meistern zu können, möchte er ein attraktives Umfeld bieten und für jeden Anspruch die passende Unterbringung schaffen. "So individuell und selbstständig wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig", lautete die Überschrift zu dem Vorhaben Seniorenwohnanlage. Um das richtige Modell zu finden, unterstützten auch die Leiter der Seniorenheime die Veranstaltung und brachten ihre Erfahrungen ein. Die aktive Seniorenarbeit stellten die Vorsitzenden Günther Pschorn (Seniorenbeirat) und Paul Ferstl (Soziales Netzwerk) vor. Durch Bürger umsetzen Das Ansinnen der Stadt sei es, so Birner, eine altersgerechte Wohnanlage zu bauen. Das soll von Anfang an in Zusammenarbeit mit den Bürgern erfolgen, die das Vorhaben mit Leben erfüllen und gemeinsam umsetzen sollen. Die Stadt möchte den Anreiz schaffen, aber nicht selbst bauen. Am Montag erfolgte der erste Schritt - mit Fragebögen sollte der Bedarf ermittelt werden. Noch bevor diese genau ausgewertet worden sind, war klar, dass viele ältere Bürger auf eine kleinere, behindertengerechte Wohnung warten. Bei Geburtstagsbesuchen habe Birner öfter den Wunsch vernommen, in kleine Räumlichkeiten in der Stadt umziehen zu wollen. Meistens seien das eigene Haus und der Garten zu groß geworden und die Kinder weggezogen.Am 27. Juli fasste der Stadtrat den Beschluss, die Schaffung von seniorengerechtem Wohnraum zu initiieren. Diese erste Veranstaltung diente rein zur Information, um die Meinung und Wünsche der Zielgruppe zu...

Kinaesthetics-Bewegungscafé

vor 2 Stunden 19 Minuten
Der Kurs „Bewegungscafé – Bleib beweglich, drum beweg dich“ von Kinaesthetics Deutschland und der AOVE startet am Montag, 16. Oktober, um 8.45 Uhr im Mehrzweckraum des Rathauses Poppenricht. Ein weiterer Termin im Oktober ebenfalls von 8.45 bis 12 Uhr komplettiert den Kurs. Nicht nur was man im Alltag tut (Treppensteigen, Spazierengehen, Yoga, Essen, Schlafen...), sondern auch wie, hilft dabei, beweglich zu bleiben. Im Bewegungscafé werden mit Kursleiterin Margret Hirsch alltägliche Bewegungsaktivitäten hinterfragt. Die Bewegungsabläufe werden analysiert, um den Bewegungsspielraum erweitern zu können. Bei den Übungen steht die eigene Körperwahrnehmung im Vordergrund. Die Erfahrungen daraus helfen dabei, bis ins hohe Alter beweglich zu bleiben. Ein Hauptthema wird sein: „Wie komme ich vom Boden wieder hoch, wenn ich doch einmal gestürzt bin?“ Zum Kurs ist eine Decke oder Matte mitzubringen. Möglichst bequeme Kleidung fördert die Beweglichkeit. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Seniorinnen und Senioren, es ist aber generell für alle Altersgruppen offen. Gebühr: 15 Euro; Anmeldung bis spätestens 9. Oktober bei AOVE, Tel. 09664 9539720 oder info@aove.de.

Prominente Geheim-Agenten

vor 2 Stunden 28 Minuten
Mit dem überdrehten, aber überzeugenden "Kingsman: The Golden Circle" sowie "The Lego Ninjago Movie" laufen in dieser Woche Fortsetzungen erfolgreicher Filme im Kino. In Hollywood ist es längst Usus, auf erfolgreiche Produktionen zu bauen.  Aber auch für Cineasten, die den Mainstream eher meiden, gibt es interessante Neustarts.  So etwa "Norman" mit Richard Gere in der Hauptrolle und der ungarische Berlinale-Gewinner "Körper und Seele". Die Filmstarts „Kingsman: The Golden Circle“: Für die Fortsetzung der Comicverfilmung „Kingsman: The Secret Service“ hat der britische Regisseur Matthew Vaughn („X-Men: Erste Entscheidung“) viele Hollywood-Stars vor der Kamera versammelt, darunter Colin Firth, Jeff Bridges, Halle Berry und Channing Tatum. In der Actionkomödie müssen sich die Kingsman-Agenten nach der Zerstörung ihres Hauptquartiers neu aufstellen. Um einen gefährlichen Feind zu bekämpfen und die Welt zu retten, verbünden sie sich mit der US-Geheimorganisation „Statesman“. Die Hauptrolle des Kingsman-Agenten „Eggsy“ spielt wie schon im ersten Teil der Brite Taron Egerton („Eddie the Eagle“). (Regie: Matthew Vaughn – Mit Colin Firth, Taron Egerton, Julianne Moore und Channing Tatum – 140 Minuten – frei ab 16 Jahren) (dpa)  „Norman“: Als „Norman“ hat Hollywood-Star Richard Gere keine glamouröse Rolle. In dem Politdrama spielt der Hollywoodstar einen einsamen Unternehmer in New York, der sich als „Macher“ durchschlägt, um Bekannte und Geschäftsleute durch Deals zu verbinden. Durch den Kontakt zu einem israelischen Politiker hofft er auf eine steile Karriere. Der israelische Regisseur Joseph Cedar („Footnote“) holt neben Gere ein internationales Starensemble vor die Kamera, darunter Charlotte Gainsbourg, Steve Buscemi, Michael Sheen und den Israeli Lior Ashkenazi. Gere liefert ein oscarreifes Porträt eines gescheiterten Mannes. (Von Joseph Cedar – Mit ...

Das kann teuer werden

vor 2 Stunden 30 Minuten
Mit Gipsschuh am Steuer? Das kann dumm ausgehen; im Schadensfall vielleicht sogar teuer werden. Diese Erfahrung machte am Dienstagnachmittag ein 50-Jähriger.Er war mit seinem Pkw auf der Karmensöldner Straße in Richtung Söldenweg unterwegs und suchte einen Parkplatz. Hinter ihm fuhr ein 22-Jähriger aus Poppenricht mit seinem Pkw. Der junge Mann wurde laut Pressebericht der Polizeiinspektion davon überrascht, dass plötzlich das vor ihm fahrende Auto anhielt, den Rückwärtsgang einlegte und rückwärts gegen seinen Wagen fuhr. Beide Fahrer stiegen aus, und da sah der 22-Jährige zu seiner Überraschung, dass der 50-Jährige einen Gipsschuh am rechten Bein trug. Die verständigte Polizeistreife schätzte die Situation vor Ort so ein, dass der Gipsschuh (und die damit verbundene körperliche Beeinträchtigung) eine Unfallursache gewesen sein könnte. Der 50-Jährige konnte nämlich nicht erklären, warum er nicht rechtzeitig gebremst hatte. Das soll jetzt ein Gutachter feststellen.PI-Pressesprecher Achim Kuchenbecker weist darauf hin, dass hier nach rechtlicher Beurteilung ein körperlicher Mangel beim Fahrzeugführer vorliege. "Verursacht man aufgrund dieses Mangels einen Verkehrsunfall, wird von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Dies ist zum Beispiel auch regelmäßig der Fall, wenn unter Alkoholeinfluss ein Verkehrsunfall verursacht wird, was grundsätzlich dann auch den Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge hat."Da der 55-Jährige seinen ständigen Wohnsitz in Polen hat, ordnete der Staatsanwalt aber an, dass eine Sicherheitsleistung von 180 Euro einbehalten wird und der Mann seine Fahrerlaubnis vorerst behalten darf. "Weitaus mehr Kosten werden auf ihn zukommen, wenn es um die Schadensregulierung geht", vermutet Kuchenbecker. "Hier kann der Umstand, dass er mit einem Fuß in Gips fahrlässig den Verkehrsunfall verursacht hat, die Versicherung dazu bewegen, den Schaden bei ihm einzufordern, der an beiden...

50-Jähriger verursacht mit Gipsschale am Fuß Verkehrsunfall

vor 2 Stunden 30 Minuten
Mit Gipsschuh am Steuer? Das kann dumm ausgehen; im Schadensfall vielleicht sogar teuer werden. Diese Erfahrung machte am Dienstagnachmittag ein 50-Jähriger.Er war mit seinem Pkw auf der Karmensöldner Straße in Richtung Söldenweg unterwegs und suchte einen Parkplatz. Hinter ihm fuhr ein 22-Jähriger aus Poppenricht mit seinem Pkw. Der junge Mann wurde laut Pressebericht der Polizeiinspektion davon überrascht, dass plötzlich das vor ihm fahrende Auto anhielt, den Rückwärtsgang einlegte und rückwärts gegen seinen Wagen fuhr.Beide Fahrer stiegen aus, und da sah der 22-Jährige zu seiner Überraschung, dass der 50-Jährige einen Gipsschuh am rechten Bein trug. Die verständigte Polizeistreife schätzte die Situation vor Ort so ein, dass der Gipsschuh (und die damit verbundene körperliche Beeinträchtigung) eine Unfallursache gewesen sein könnte. Der 50-Jährige konnte nämlich nicht erklären, warum er nicht rechtzeitig gebremst hatte. Das soll jetzt ein Gutachter feststellen.PI-Pressesprecher Achim Kuchenbecker weist darauf hin, dass hier nach rechtlicher Beurteilung ein körperlicher Mangel beim Fahrzeugführer vorliege. "Verursacht man aufgrund dieses Mangels einen Verkehrsunfall, wird von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Dies ist zum Beispiel auch regelmäßig der Fall, wenn unter Alkoholeinfluss ein Verkehrsunfall verursacht wird, was grundsätzlich dann auch den Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge hat."Da der 55-Jährige seinen ständigen Wohnsitz in Polen hat, ordnete der Staatsanwalt aber an, dass eine Sicherheitsleistung von 180 Euro einbehalten wird und der Mann seine Fahrerlaubnis vorerst behalten darf. "Weitaus mehr Kosten werden auf ihn zukommen, wenn es um die Schadensregulierung geht", vermutet Kuchenbecker. "Hier kann der Umstand, dass er mit einem Fuß in Gips fahrlässig den Verkehrsunfall verursacht hat, die Versicherung dazu bewegen, den Schaden bei ihm einzufordern, der...

Herbst treibt die Schwammerl aus dem Boden

vor 2 Stunden 32 Minuten
Amberg/Schwandorf. Sagen wir es mit Worten des oberpfälzischen Autors Eugen Oker: "Sowas schöin's mou ma soucha". Nach Wochen der oftmals vergeblichen Fahndung hat der eben begonnene Herbst die Pilze in den Wäldern zwischen Amberg und Schwandorf aus dem Waldboden getrieben.Manche, die schon seit Jahrzehnten auf die Schwammerlpirsch gehen, waren bisher von ihren Waldspaziergängen eher verdrossen heimgekehrt. Ein paar Pfifferlinge, da und dort Rotkappen oder ein Birkenpilz. Keine großartigen Funde, oft nicht ausreichend für eine Mahlzeit."Abwarten" hatten Spezialisten geraten. Und man erinnerte sich, dass im Vorjahr die Pilzernte auch erst so richtig im September begann. Genauer gesagt: In der Mitte dieses Monats und dann bis in den Oktober hinein dauernd. Der "Patrouillengang" vom zurückliegenden Wochenende war eher von Skepsis begleitet, Doch dann zeigte sich: Plötzlich spitzt der Fliegenpilz aus dem Boden. Wo er wächst, ist der Steinpilz nicht weit. Natürlich noch keine Prachtexemplare. Aber fest und momentan noch weitgehend ohne Wurm. Im Forst entwickelt sich eine Art herbstliches Farbenspiel: Pilze der verschiedensten Sorten kommen aus dem Boden. Mit braunen, grauen, weißen und purpurnen Hüten. Dazu die Rotkappen und das Gelb der Pfifferlinge. Das dürfte in den nächsten Tagen noch viel intensiver werden.

Wanderung im Peutental

vor 2 Stunden 39 Minuten
Am Sonntag, 24. September, bietet die AOVE eine Wanderung entlang der Europäischen Wasserscheide an. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kapelle in Bernricht, Edelsfeld. Die Teilnehmer erfahren von Anni Bär in etwa 2 ½ Stunden Wissenswertes über steinzeitliche Funde bei Bernricht, alte Trassen und Hügelgräber. Auch Rast an der Quelle im Peutental und Besuch der Stelle der ehemaligen Wallfahrtskirche stehen auf dem Programm. Festes Schuhwerk erforderlich; für Gehbehinderte und Kinderwägen nicht geeignet; Weglänge ca. 4 km. Gebühr: 3 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei.

Ausnahmetalent der klassischen Musik

vor 3 Stunden 4 Minuten
Der 22-jährige Alexander Maria Wagner ist ein Ausnahmetalent der klassischen Musik. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, harmonische Zusammenhänge zu durchschauen und sie improvisatorisch anzuwenden, fing Wagner schon im Alter von sieben Jahren an, seine Einfälle niederzuschreiben. Er begann auf die natürlichste Weise zu komponieren, seine erste Symphonie mit dem Titel "KRAFTWERK" komponierte er im Alter von 14 Jahren. Dieses jugendliche Orchesterwerk wurde sogleich mit der Bulgarischen National-Philharmonie unter der Leitung von Alexei Kornienko auf CD eingespielt und bei Oehms Classics veröffentlicht. Für diese Komposition erhielt er einen Sonderpreis. Inzwischen ist seine zweite CD Einspielung, unter anderem mit seinem eigenen Klavierwerk "INFERNO", auf dem internationalen Markt erschienen. Regelmäßig gibt der junge Künstler inzwischen begeistert akklamierte Klavierabende und seine Kompositionen finden zunehmend Beachtung. Im Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf spielt Alexander Maria Wagner am Donnerstag, 5. Oktober, ab 20 Uhr Werke der Klassik, Romantik und Moderne - sowie eigene Kompositionen. Karten gibt's im Vorverkauf bei der "Amberger Zeitung", bei "Der neue Tag" in Weiden, bei der "Sulzbach-Rosenberger Zeitung", im Internet auf www.nt-ticket.de sowie bei allen NT-Ticket-Vorverkaufsstellen in der Region.

Walz: "Eindruck erbärmlich"

vor 3 Stunden 46 Minuten
Die Bilanzen der Städtischen Wasser- und Fernwärmeversorgung für das Jahr 2016 sind blendend. Dennoch gab's Ärger am Dienstag im Werkausschuss. Thema: Die Wasserräder.Werkleiter Walter Zurek hatte beinahe nur gute Nachrichten. Die Wasserversorgung hat im vergangenen Jahr mit 213 500 Euro einen etwas höheren Überschuss erzielt als veranschlagt, das kommt über die Gebührenkalkulation den Verbrauchern zugute. Der kalte Winter spülte gute Erträge in die Kasse der Fernwärme, das Gewinn nach Steuern lag 2016 bei knapp 510 000 Euro, deutlich höher als die kalkulierten 270 000 Euro. Ausdrückliches Lob Das laufende Jahr läuft wie geplant, auch wenn die ein oder andere Investition wie der Ausbau der Fernwärme-Auskopplung, mit 450 000 Euro deutlich teurer wird als geplant. Der Gesamtgewinn 2016 der Wasser- und Fernwärmeversorgung (SWFS) lag bei rund 730 000 Euro. Für die Arbeit der Werkleitung und des SWFS-Teams gab's ausdrückliches Lob aus dem Ausschuss und von Oberbürgermeister Andreas Feller.Die dritte Sparte, "Einspeisen von Energie" - sie betrifft nur die Wasserräder - machte im Jahr 2016 Verlust und wird deshalb knapp 35 000 Euro aus der Stadtkasse bekommen. Auch für dieses Jahr sind keine Umsatzerlöse oder Investitionen geplant. Hier hakte SPD-Sprecher Alfred Braun (SPD) ein. Seit mindestens eineinhalb Jahren, so Braun, seien die Wasserräder stillgelegt. "Sie werden ja nicht besser, wenn sie vor sich hin verrotten". Die Räder gehören für Braun zum Stadtbild, "wir wollen sie ja alle erhalten." Es sei an der Zeit "zu Potte zu kommen", sagte Braun. Zurek verwies auf das schwebende Wasserrechtsverfahren. Immer noch sei ungeklärt, wer für welchen Teil der Naab zum Unterhalt verpflichtet sei und ob für die Räder überhaupt eine Betriebserlaubnis bestehe. Erst Rechte klären Die SWFS könne nicht mit einer Sanierung beginnen, ohne dass die Rechte geklärt sind. Mittlerweile liege die...

Mehr Kompetenz im Sanka

vor 4 Stunden 14 Minuten
Rettungsdienst und Notfallmedizin stehen in einer engen wechselseitigen Beziehung. Ein gezielter Maßnahmenkatalog soll die Grenzen fließender machen und die Effizienz erhöhen.Erstes sichtbares Zeichen dieser Straffung ist die Umstrukturierung ärztlicher Leitungsfunktionen innerhalb des Rettungsdienstwesens. Aus bisher drei dieser Posten im hiesigen Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) sind nun nur noch zwei, respektive einer geworden. Vorgestellt wurde die neue Struktur am Dienstag in der Versammlung des ZRF, dem die Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf sowie die kreisfreie Stadt Amberg angehören. Duo an der Spitze Die beiden neuen Funktionsposten wurden mit im regionalen Rettungsdienstwesen bekannten Medizinern besetzt. Dr. Michael Dittmar übernimmt die Verantwortung als Ärztlicher Bezirksbeauftragter Rettungsdienst (ÄBRD), Dr. Torsten Birkholz ist der künftige Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) im Zweckverbandsgebiet. Das Duo, das künftig eng aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten wird, stellte der Verbandsversammlung die Hintergründe der Umstrukturierung auf Landesebene kurz dar. So sieht Dittmar seinen Aufgabenschwerpunkt in der Scharnierfunktion zwischen der Basis des Rettungswesen vor Ort und den Vorgaben auf Landesebene. Qualitätsmanagement stehe dabei ganz oben. Es gehe darum, das neu geschaffene Berufsbild des Notfallsanitäters auf landesweit gleichem Niveau zu installieren. Notfallsanitäter müssen eine dreijährige Ausbildung durchlaufen und stellen eine höherqualifizierte Form der bisherigen Rettungsassistenten (zwei Jahre Ausbildung) dar. Entsprechende Fortbildungen sind möglich. Notfallsanitäter dürfen künftig aufgrund ihrer erweiterten Kenntnisse und Fertigkeiten am Patienten auch nötige medizinische Maßnahmen vornehmen, die bisher ausschließlich Ärzten vorbehalten waren. Größeres Einsatzspektrum Das soll bei klar zu definierenden medizinischen...

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