Erste Erwähnung als Reichsdorf

Die ersten Erwähnungen Hohenthans als Reichsdorf stammen aus dem Nürnberger Salbüchlein aus der Zeit um 1300. 1296 wurde Hohenthan an Waldsassen übereignet.

Hohenthan war schon sehr früh Pfarrei und gilt auch als Mutterpfarrei von Bärnau. 

Es ist überliefert, dass Gottfried von Gleißenthal 1335 seine Besitzungen in Hohenthan und den Zeimatshof Abt Johann und damit dem Kloster Waldsassen geschenkt hat. Das Eigentum ging also an das Kloster, er blieb aber im Besitz der Ländereien. Als Gegenleistung sollte das Koster für die Seelen der Gleißenthaler beten. 

Weitere zwei Lehen in Hohenthan wurden für 50 Pfund Haller im Jahre 1363 durch Niclas Stuhs von Bärnau und seinen Sohn Nikel an das Kloster Waldsassen verkauft. 

 

Quelle: Adalbert Busl, Bärnau - Stadt und Land I, Geschichte bis zum Ende des alten Reiches; Verlag der Buchhandlung Eckhard Bodner, Pressath; ISBN: 3-937117-24-5